Marquez: "Ducati schnell, aber gebe nicht auf"

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Auf regennasser Fahrbahn konnte Marc Marquez im zweiten Training in Spielberg als klarer Schnellster seine Klasse unter Beweis stellen, bei trockenen Bedingungen in der ersten Session musste sich der WM-Leader allerdings mit Platz vier begnügen.

Wie erwartet gelang Ducati durch Andrea Dovizioso die schnellste Runde des Tages, Honda-Pilot Marquez fehlten 0,581 Sekunden auf den Italiener (alle Trainings-Ergebnisse).

"Die Ducati ist sehr schnell, aber ich denke, wir sind nicht allzu weit weg. Im ersten Training waren gleich drei Ducatis vorne, aber wir geben nicht auf", so der fünffache Saisonsieger.

Marquez: Es fehlen bis zu fünf km/h

Den Zeitunterschied zwischen ihm und Dovizioso macht Marquez an der Beschleunigung der "Desmosedici" fest: "Bei Topspeed nehmen sie uns drei bis fünf km/h ab. Wir müssen uns also verbessern, um auf das Level von Dovizioso zu kommen."

Bislang hat Marquez in der WM Valentino Rossi als seinen schärfsten Konkurrenten bezeichnet. Der Italiener liegt derzeit mit 49 Punkten Rückstand auf Platz zwei der Fahrerwertung. In Spielberg hat der "Doctor" mit seiner Yamaha am Freitag (Plätze elf und zehn) noch zu kämpfen.

"Ducati hat eine bessere Basis als Yamaha. Ich sage weiterhin, dass Valentino der schärfste Konkurrent ist, weil er Zweiter ist. Aber wenn es Dovi wird, was möglicherweise nicht mehr lange dauert, bis er es ist, dann ist es er", analysiert der vierfache MotoGP-Champion.

Dovizioso: Honda ist nahe dran

Brünn-Sieger Dovizioso kam jedenfalls mit breiter Brust in die Steiermark und stellte seine gute Form mit der Tagesbestzeit sofort wieder unter Beweis.

"Im Moment sieht es so aus, als ob Honda sehr nahe an uns dran ist. Die anderen Teams hatten doch noch ihre Probleme", so der Vorjahres-Sieger, der im Vergleich zur Vorwoche nicht viel an seinem Arbeitsgerät geändert hat.

"Wenn du im letzten Rennen stark warst, musst du nicht viel am Setup ändern. Dazu ist diese Strecke unserem Bike in den letzten Jahren schon immer gut gelegen", sagt der 32-Jährige, dem als WM-Dritten schon 68 Punkte auf Marquez fehlen.

Am Samstag könnte der Ducati-Power aber erneut der Regen einen Strich durch die Rechnung machen. "Ein nasses Qualifying würde die Sache natürlich komplizierter machen, dann passieren viel leichter Fehler."

Textquelle: © LAOLA1.at

MotoGP: Ducati-Bestzeit vor Regen in Spielberg

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