Toyota dominiert erstes Qualifying in Le Mans

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Toyota schafft im ersten Qualifying für die "24 Stunden von Le Mans" klare Fronten: Das einzige Werks-Team im LMP1-Feld dominiert wie erwartet das Zeit-Training und lässt die Konkurrenz um zumindest zwei Sekunden hinter sich.

Bestzeit erzielt Kazuki Nakajima im Toyota Nummer 8, den er sich mit Fernando Alonso und Sebastian Buemi teilt. Der Japaner ist in 3:17.270 Minuten um 0,107 Sekunden schneller als sein Landsmann Kamui Kobayashi im zweiten Toyota.

Auf Rang drei reiht sich das Privatteam SMP Racing ein, mit bereits 2,213 Sekunden Rückstand.

Toyota will endlich den Sieg

Nakajima war bei seiner Bestzeit zu Beginn der Session noch auf einem trockenen Sarthe-Kurs unterwegs.

Alonso absolvierte im TS050 hybrid mit der Nummer 8, mit dem das Trio heuer schon beim Auftakt der Langstrecken-WM in Spa zum Sieg gefahren war, seine fünf notwendigen Nacht-Runden. Toyota ist 2018 das einzige Werksteam am Start, nachdem Vorjahressieger Porsche ausgestiegen ist.

Ziel ist der erste Sieg im 20. Anlauf, man wäre der zweite siegreiche japanische Hersteller beim Langstrecken-Klassiker nach Mazda.

Keine Alonso-Bevorzugung

Angebliche Pläne, das Alonso-Auto wegen der größeren Werbewirksamkeit zum Sieg zu lotsen, hat man bei Toyota dementiert. Der zweifache Formel-1-Weltmeister Alonso möchte bekanntlich unbedingt die "Triple Crown", muss dafür aber noch Le Mans und das Indy 500 gewinnen.

Zweitschnellster war der zweite Werks-Toyota mit Kamui Kobayashi, Mike Conway und Jose Maria Lopez. Kobayashi hatte im Vorjahr mit der Rekordzeit von 3:14,791 die Pole geholt, war dann aber ausgeschieden.

Der Österreicher Dominik Kraihamer startet in einem Nicht-Hybrid-Fahrzeug des ByKolles Racing Teams ebenfalls in der LMP1-Klasse. Im ersten Quali-Training war das Trio mit weiters Oliver Webb (GBR) und Tom Dillmann (FRA) unmittelbar hinter Jenson Button Achter.

Bestzeit für Lietz-Porsche

In der GTE-Pro-Klasse dominiert Porsche, das Team von Richard Lietz erzielt überlegene Bestzeit. Gimmi Bruni sorgt mit 3:47.504 Minuten für einen neuen GTE-Rekord in Le Mans, er ist um 3,3 Sekunden schneller als die bisherige Bestmarke.

Das Trio Christensen/Estre/Vanthoor hat in einem weiteren Porsche 911 bereits 1,593 Sekunden Rückstand.

Am Donnerstag findet von 19 bis 21 Uhr die zweite Quali-Session statt, ehe von 22 bis 24 Uhr in der dritten Einheit die letzte Chance zur Zeitenverbesserung besteht. Die schnellste Zeit aus den drei Qualis wird gewertet.

3. Qualifying: Alonso-Toyota auf Pole>>>

Textquelle: © LAOLA1.at

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