Honda-Fluch verfolgt Alonso zum Indy 500

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Es wird keine Liebesbeziehung mehr zwischen Fernando Alonso und Honda.

Der Spanier muss auch beim Indy 500, an siebter Stelle liegend, mit einem Motorschaden 21 Runden vor Ende stehen bleiben. Er findet sich fast durchgehend in der Spitzengruppe und führt das Rennen zwischenzeitlich auch an.

Der Sieg geht an einen Andretti-Honda-Teamkollegen und ehemaligen Formel-1-Fahrer: Takuma Sato (JPN) setzt sich vor Helio Castroneves (BRA) und Rookie Ed Jones (VAE) durch.

Es ist der erste Erfolg des Japaners beim Klassiker, in der IndyCar-Series ist er bereits seit 2010 tätig. Zuvor konnte er nur einen weiteren Sieg in der US-Serie einfahren.

Gute Anfangsphase für Alonso

Nach einem verhaltenen Start arbeitet sich Alonso im ersten Viertel des Rennens nach vorne, führt das Indy 500 im Wechsel mit Teamkollege und Vorjahressieger Alexander Rossi ab der 36. Runde an.


Der Moment des Alonso-Ausfalls im VIDEO:

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Nach der Unterbrechung, die dem Unfall von Scott Dixon folgt, bleibt Alonso in der Spitzengruppe, während sich vorne andere Fahrer abwechseln.

Nach den ersten 100 Runden kommt das Rennen des Öfteren durch Neutralisationen ins Stocken, so gehen schon vor Alonsos Honda-Motor einige gleiche Fabrikate mit einer Rauchschwade über den Jordan.

Nach dem letzten Restart kristallisieren sich Takuma Sato und Helio Castroneves als Sieganwärter heraus. Letztlich bleibt der Japaner in den letzten fünf Runden vorn.

Schöne Erfahrung trotz bitterem Ende

Dennoch wird Fernando Alonsos Leistung vom Publikum gewürdigt. Der Spanier scheidet vor der Haupttribüne aus, die ihm stehende Ovationen schenkt.

"Es hat wirklich Spaß gemacht. Das war eine der schönsten Erfahrungen in meiner Karriere", bedankte sich ein sichtlich geknickter Alonso im ersten Interview. "Ich weiß noch nicht, ob ich wiederkomme, dieses Rennen ist für mich gerade erst beendet. Aber ich bin ehrgeizig. Das zweite Mal wäre sicher schon etwas leichter."


Die Japaner feiern den Sieg ziemlich ab:

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Trotz des unbefriedigenden Ausgangs bleibt auch ein positives Fazit stehen: "Es war eine Überraschung, herzukommen, mich mit den besten Ovalfahrern zu messen und gleich konkurrenzfähig zu sein."

Den Sieg nachgeholt

"Es ist ein unglaubliches Gefühl! Einfach fantastisch", jubelt Takuma Sato nach seinem Sieg in der Victory Lane.

2012 war er dem Sieg noch am nächsten, damals riskierte er im Zweikampf mit Dario Franchitti aber zu viel und setzte sein Auto in der letzten Runde in die Mauer.

"Ich habe damals etwas ausgelassen und bedanke mich bei allen für ihre Unterstützung", so der ehemalige Jordan-, BAR- und Super-Aguri-Fahrer in der Formel 1.

Mit dem Briten Max Chilton, der Vierter wird, Juan-Pablo Montoya auf der sechs und Vorjahressieger Alexander Rossi auf der sieben fahren auch die restlichen ehemaligen Königsklassen-Piloten beachtliche Ränge ein.



Alonso darf trotzdem ein wenig der traditionellen Sieger-Milch trinken:

Textquelle: © LAOLA1.at

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