Sieger-Milch für Alonso: Indy-Sieg war möglich

Aufmacherbild Foto:
 

Nach seinem bitteren Aus beim Indy 500 trauert Debütant Fernando Alonso sogar der ganz großen Überraschung hinterher.

"In den ersten Runden des Stints habe ich meine Vorderreifen geschont, weil ich wusste, dass das Rennen in den letzten sechs oder sieben Runden entschieden wird. Ich glaube, dass ich noch etwas im Köcher hatte, als der Motor explodierte", meinte der Spanier.

Auf Platz sieben liegend ging dem zweifachen F1-Weltmeister der Motor hoch, zwei Mal übernahm er davor die Führung und hatte am Ende sogar mehr Führungsrunden (27) als Sieger Takuma Sato (17).

Bei seiner Pressekonferenz nach dem Rennen ließ es sich Alonso daher nicht nehmen, aus einem mitgebrachten Päckchen einen Schluck Milch zu nehmen. Ein Ritual, das sonst nur dem großen Gewinner auf dem Podium vorbehalten ist.

"Ich werde auf jeden Fall zurückkommen"

"Ich weiß, dass ich in einem Formel-1-Auto so schnell bin wie jeder andere auch. Aber ob ich das auch in einem IndyCar sein kann, das wusste ich nicht", sagt Alonso. Mit seinem Auftritt hat der 35-Jährige jedenfalls alle Skeptiker an seinem fliegenden Wechsel überzeugt.

"Fernando hat nicht einen Fehler gemacht. Er hat bewiesen, was für ein Weltklasse-Champion er ist. Ich glaube, dass wir eines Tages auf diesen Monat zurückblicken und sehr stolz auf unsere Leistung sein werden", lobt ihn McLaren-Boss Zak Brown.

Das Kapitel Indy 500 ist mit dem einmaligen Ausflug für Alonso nicht abgeschlossen. Auf die Frage, ob er jetzt Lust auf mehr hat und noch einmal antreten wird, meint er: "Definitv, ja! Ich werde auf jeden Fall zurückkommen. Ich werde mich weiter hinter diese Herausforderung klemmen. Denn das Indy 500 ist noch nicht gewonnen."


Textquelle: © LAOLA1.at

Salzburger Bierdusche für ORF-Reporterin Kristina Inhof

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare