Zwei Traditionsstrecken vor Formel-1-Comeback

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Bei der Suche nach Rennstrecken für den "Corona-Kalender" findet die Formel 1 Altbekanntes: Zwei traditionelle Rennstrecken stehen vor einem überraschenden Comeback in der Königsklasse.

In Deutschland ist ein Grand Prix am Nürburgring im Gespräch. "Wir stehen mit der Formel 1 in Kontakt, zu vermelden gibt es aber nichts", erklärt ein Sprecher der Streckenbetreiber auf Nachfrage gegenüber motorsport-magazin.com

Mit Imola dürfte eine weitere Strecke mit langjähriger F1-Vergangenheit als Ersatz einspringen. Die Rennen sollen im Oktober stattfinden, im Gespräch ist auch noch ein GP in Portimao (Portugal).

Geänderte Parameter für Veranstalter

Am Nürburgring fuhr die Formel 1 zuletzt 2013. In Imola war die Rennserie zum letzten Mal 2006 zu Gast.

Durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben sich die Parameter verschoben. Mussten Veranstalter in der jüngeren Vergangenheit hohe Lizenz-Gebühren bezahlen, um Formel-1-Rennen veranstalten zu dürfen, ist die Formel 1 nun bereit, Gebühren für Rennen zu bezahlen, um auf eine ansprechende Anzahl an Events zu bekommen.

Bisher fixiert sind zehn Renn-Wochenende. Mit den drei gehandelten würde sich der Kalender auf 13 Veranstaltungen erhöhen.

Keine Hockenheim-Rückkehr

Doch kein Thema mehr ist eine Rückkehr auf den Hockenheimring: Wie Veranstalter Jorn Teske am Donnerstag erklärte, wird in Hockenheim heuer im Herbst kein Formel-1-Grand-Prix von Deutschland stattfinden.

"Wir haben immer versucht, eine Lösung zu finden. Wir sind aber immer bei unserer Maßgabe geblieben, dass wir nicht auf Kosten sitzen bleiben dürfen", sagte Teske der dpa. "Wir sind am Ende nicht zusammengekommen."

Zuschauerwunsch nicht erfüllbar

Die Formel-1-Verantwortlichen hätten den Betreibern des Hockenheimrings zudem signalisiert, dass man einen Grand Prix in Europa zumindest vor einer begrenzten Anzahl von Zuschauern stattfinden lassen wolle.

"Mit den Verordnungen in Baden-Württemberg ist das nicht machbar", erklärte Teske. Der Traditionskurs in Nordbaden war zuletzt als Kandidat für den Notkalender der Formel 1 infolge der Covid-19-Pandemie ins Spiel gekommen.

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