Verstappen selbstkritisch: "Es war scheiße"

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Die Red-Bull-Piloten schreiben die Schlagzeilen beim GP von China: Sieger Daniel Ricciardo die positiven, Max Verstappen die negativen.

Der Niederländer kollidiert nach einem ungestümen Manöver mit Sebastian Vettel. Durch die folgende 10-Sekunden-Strafe belegt er Rang fünf statt eines durchaus möglichen zweiten Ranges.

Vettel kommentierte den Vorfall bereits am Boxenfunk ruhig: "Ich denke, dazu gibt es nichts zu sagen." Verstappen macht zunächst den Deutschen dafür verantwortlich, nach dem Rennen gesteht er aber: "Es war meine Schuld."



"Muss nicht ruhiger werden"

"Das Rennen war am Ende scheiße. Ich habe schon mit Seb gesprochen", so der Niederländer, der sich selbstkritisch gibt: "Ich hätte noch eine Runde warten können. Aber das nach Ende des Rennens zu sagen, ist natürlich leicht."

An seinem Fahrstil will er aber nichts ändern, meint er bei "Sky": "Im Augenblick läuft es einfach nicht so, wie ich es gern hätte. Deshalb muss ich aber nicht ruhiger werden. Es hat nichts mit zu viel Aggressivität zu tun. Ich muss daraus lernen. Ich wollte vielleicht zu viel, ich muss die Situation besser einschätzen. Woran es liegt, weiß ich nicht - ich war da bisher eigentlich gut. Ich denke, das war wieder eine Lebens-Lektion."

Vettel reagiert überraschend ruhig

Sebastian Vettel kommentiert den Vorfall überraschend ruhig: "Man hat gesehen, das es auf seine Kappe geht. Er ist lange genug dabei, aber das kann einem auch passieren, wenn man 300 Rennen gefahren ist."

Allerdings weist er auf die schwierigen Umstände hin: "Wir hatten das gesamte Rennen über auf der langen Geraden Rückenwind. Da ist das Anbremsen schwer. Wenn man aus dem Windschatten kommt, ist es noch leichter, sich zu verbremsen."

Der Deutsche habe den Angriff von Verstappen erwartet - und hätte sich eigentlich "kampflos" ergeben: "Ich wollte mich gar nicht wehren, weil ich schon bei Daniel zuvor gemerkt hatte, dass es sinnlos ist. Auf den frischen Reifen waren sie einfach zu schnell. Deshalb wollte ich mir mein Rennen gegen die Autos dahinter nicht versauen. Aber er hat einen Fehler gemacht, seine Reifen haben blockiert."

"Er weiß, dass er den Podestplatz nicht mitgenommen hat"

Die Situation habe das Rennen von beiden Piloten zerstört: "Aber zum Glück konnten wir überhaupt weiterfahren." Jenes von Verstappen aber noch mehr, denn für den Niederländer war ein Podestplatz aufgrund der besseren Reifen mehr als realistisch: "Max weiß, dass er aufs Podest fahren hätte können und das nicht mitgenommen hat."

Vettel landet am Ende auf Rang acht. In der WM behauptet der zweifache Saisonsieger die Führung, sein Vorsprung auf Lewis Hamilton schmilzt allerdings auf neun Punkte.



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Textquelle: © LAOLA1.at

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