Vettel trotz WM-Führung nicht zufrieden

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Sebastian Vettel wusste nach dem Grand PRix von Österreich nicht so recht, ob er sich freuen soll.

"Ich bin zufrieden mit dem Podium, das war ein tolles Rennen. Ohne arrogant klingen zu wollen: Man weiß nie, was so ein Rennen bereithält. Aber gleichzeitig glaube ich auch, dass da noch mehr möglich gewesen wäre. Unter anderen Umständen hätte ich gewonnen. Daher habe ich gemischte Gefühle", sagt der Ferrari-Pilot.

Nach dem überraschenden Doppel-Aus von Mercedes wäre der Sieg für die Scuderia allemal drin gewesen.

Denn die Italiener hatten die Reifen am besten von allen Teams im Griff, hatten kaum mit Blasenbildung zu kämpfen. Aber Vettel hatte nach seiner Strafe vom Samstag, die ihn in der Startaufstellung auf Platz sechs zurückwarf, gleich am Start des Rennens zu kämpfen.

Während der Virtual-Safety-Car-Phase (VSC) musste der Deutsche zudem kurz hinter Räikkönen beim Boxenstopp parken.

An Verstappens Camper nicht herangekommen

"Für uns war es nach der Strafe Schadensbegrenzung, die Plätze haben uns sicher getroffen. Ich habe alles reingeworfen, wir hatten eine gute Rennpace, aber beim Doppelstopp habe ich viel verloren und musste von weit hinten kommen - deshalb bin ich insgesamt nicht ganz zufrieden", erklärt Vettel.

Nach einem sehenswerten Überholmanöver gegen Lewis Hamilton, der wenig später ausschied, blies Vettel wie Teamkollege Räikkönen im Finish zum Angriff auf Leader Max Verstappen.

"Ich habe versucht, die Lücke auf Kimi und Max zu schließen, aber leider sind wir an Max und seinen Camper nicht mehr rangekommen", scherzt Vettel. Auch an Räikkönen kam Vettel 'nur' ran, aber nicht vorbei. "Wenn man eine so ähnliche Pace hat, ist es schwierig", erklärt der Deutsche.

Vettel: "Hätten mehr Punkte sammeln können"

Somit blieb für Vettel Platz drei, der ihm jedoch die Führung in der Fahrer-WM bescherte. Der Vorsprung auf Hamilton beträgt allerdings gerade einmal einen Punkt. "Im Idealfall hätten wir noch mehr Punkte sammeln können", weiß Vettel.

Und der Ferrari-Star ist sich sicher, dass Mercedes nach dem Debakel in Spielberg zurückschlagen wird. Schon in der kommenden Woche steht der Grand Prix von Großbritannien in Silverstone und damit in der Heimat von Hamilton auf dem Programm.

"Silvestone wird nicht einfach, in den letzten Jahren waren wir dort immer hinten dran. Ich denke, Mercedes ist der Favorit. Uns fehlt ein bisschen der Speed im Qualifying, da müssen wir nüchtern sein. Schauen wir mal, was drinnen ist", sagt Vettel.

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