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Pole! Das brachte Verstappen den Mini-Vorsprung

Pole! Das brachte Verstappen den Mini-Vorsprung Foto: © GEPA

Max Verstappen lässt die Oranje-Armada in Spielberg schon am Freitag jubeln. 

Der WM-Leader stellt den Red Bull beim Heimspiel seines Teams in der Quali auf Platz eins und startet damit im Sprintrennen am Samstag (16:30 Uhr im LIVE-Ticker) von der Pole Position.

Am Ende hatte Verstappen gerade einmal um 29 Tausendstelsekunden gegenüber Ferrari-Pilot Charles Leclerc die Nase vorne, auch Carlos Sainz lag noch innerhalb einer Zehntelsekunde (Quali-Ergebnis). 

"Es war ein wirklich enges Qualifying. Es ist auch eine fordernde Strecke, obwohl es nur wenige, aber knifflige Kurven gibt", sagt Verstappen nach seiner 16. Karriere-Pole und merkt an: "Das Qualifying war nicht immer unsere Stärke."

Auch Motorsport-Konsulent Helmut Marko atmet nach den turbulenten Sekunden zum Schluss durch. "So ein knappes Ergebnis - boah", schnauft der Steirer im ORF-Interview. 

Der Formel-1-Haudegen schickt direkt ein Lob für Verstappen hinterher: "Gott sei Dank war er im letzten Sektor fehlerfrei und auch innerhalb der Limits."

Das war der Schlüssel zur Pole

Der dritte Qualifying-Abschnitt war geprängt von zwei Unterbrechungen durch rote Flaggen infolge der Mercedes-Unfälle, die Q3 fast um eine Viertelstunde verlängerten und so den Rhythmus aller anderen brachen.

"Wir mussten lange warten, das ist nicht gut, du willst weiterfahren. Auch die Temperatur der Strecke ging runter und der Wind hat sich gedreht. Es gibt nicht viele Kurven, aber in den paar ist es einfach, einen Fehler zu machen", sagt Verstappen. 

Für Marko waren die Reifen letztlich der Schlüssel zum Quali-Erfolg. "Wir haben bei den vorherigen Runs in Sektor 1 und Sektor 2 Zeit gewonnen, aber dann kaum mehr Reifen gehabt. Wir haben sie zu sehr benutzt und das haben wir dann etwas abgeändert, das hat funktioniert", erklärt er bei "Sky".

Im Gegensatz zu Ferrari startete Red Bull bei Wiederaufnahme des Qualifyings nach der zweiten Rote Flagge auf neuen Reifen in die entscheidene Schlussphase. "Ferrari ist früher raus und war dadurch gezwungen, mit dem angefahrenen Reifen zu fahren. Da kann man nichts tun", erklärt Marko im ORF.

"Wir hatten neue Reifen, das war sicher ein Vorteil für uns."

Verstappen: "Das zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht"

Ein Vorteil, von dem sich Red Bull und vor allem Verstappen im Sprint nichts kaufen können, wie der Niederländer betont. "Ich weiß, dass die Punkte am Samstag und am Sonntag vergeben werden", so der Weltmeister, der sich "einen guten Start" für den Sprint wünscht. "Ich bin mit dem Auto, das wir haben, zuversichtlich". 

Zusätzlich zur guten Pace hat Verstappen tausende Fans im Rücken. "Die Unterstützung, die ich hier bekomme, zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht", sagt der Niederländer. 

Dieses Lächeln soll nach Möglichkeit noch das gesamte Wochenende anhalten...


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