Defekt-Chaos: Ferrari engagiert Expertin

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Technische Defekte werfen den Tradiotionsrennstall im Titelrennen weit zurück. Jetzt reagiert Ferrari-Boss Sergio Marchionne.

Mit der spanischen Ingenieurin Maria Mendoza aus der FIAT-Chrysler-Serienproduktion engagiert die Scuderia eine Expertin aus dem Bereich Qualitätssicherung. Bei Ferrari soll sie die nun von Marchionne angekündigten "organisatorischen Änderungen" leiten.

Fehler wie der in Suzuka, bei dem ein 59 Euro teures Zündkabel das gesamte Auto Vettels lahmlegte, sollen unter Mendozas Aufsicht in Zukunft vermieden werden.

Mendoza ist hochqualifiziert

"Das war ein kleiner technischer Schnickschnack, der solch einen Einfluss hatte, dass es uns Millionen von Euros kostet", wettert Marchionne beim Nachrichtensender CNBC.

Die Inginieurin, die Marchionnes Sorgen lindern soll ist gilt als bestens ausgebildet: Sie studierte Physik, erhielt im Jahr 2000 einen Master in Technischer Informatik und ist seit 2012 in der FIAT-Gruppe tätig.

Dort leitete sie das "Head of the Supplier Quality Team", das im Autokonzern für die Qualitätskontrolle zuständig ist. Die Spanierin spricht nebenbei noch fließend Englisch und Italienisch und soll mit ihrer Expertise im Antriebsbereich helfen, Ferraris Defekte zu lösen.

Dass Ferarri mit ihr noch in dieser Saison auf die Überholspur kommt, ist jedoch unwahrscheinlich. Vettels Abstand auf den WM-Führenden Lewis Hamilton beträgt 59 Punkte, bei noch vier verbleibenden Grand Prix in dieser Saison. In der Konstrukteurs-WM fehlen den Italienern gar 145 Punkte auf Mercedes.


Textquelle: © LAOLA1.at

Marcel Hirscher spricht über seine Comeback-Pläne

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare