Renault akzeptiert Japan-Disqualifikation

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Keine Berufung von Renault! Die Franzosen nehmen das FIA-Urteil zur Kenntnis.

Der von Racing Point bemühte gerufene Protest über ein illegales Bremssystem im Renault führte letztendlich zur Streichung von neun WM-Punkten. Wie der französische Rennstall nun via "Twitter" bekannt gibt, wird die Disqualifikation akzeptiert.

"Weil wir keine neuen Belege mehr bereitstellen können, um die Legalität unseres Systems unter Beweis zu stellen, wollen wir keine weitere Zeit und Anstrengung für ein internationales Berufungsgericht aufwenden. Wir haben deshalb entschieden, gegen die Entscheidung der Kommissare nicht in Berufung zu gehen", heißt es in dem Statement.

Kritik am Strafmaß

Der Stachel sitzt bei Renault tief, weswegen an Kritik nicht gespart wird. Vor allem die Höhe des Strafmaßes ist dem Team von Hülkenberg und Ricciardo ein Dorn im Auge: "Unserer Meinung nach ist die Strafe nicht angemessen, zumal sie für ein System ausgesprochen wurde, das komplett legal und innovativ ist."

Zudem stößt Renault die Bewertung eines anderen Regelverstoß auf, als Alfa Romeo beim Grand Prix von Deutschland wegen einer versteckten Traktionskontrolle eine 30-Sekunden-Zeitstrafe erhielt. "Unser Strafausmaß ist inkonsequent im Hinblick auf bisherige Strafen für ähnliche Vergehen, was die Kommissare auch selbst zugegeben haben - allerdings ohne Argumente dafür zu liefern."

In der Konstrukteurswertung hält Renault nun bei 68 Punkten, wodurch der Punktepolster zu den Verfolgern geschmolzen ist. Vier Rennen vor Schluss sitzen Toro Rosso (62 Pkt.) und Racing Point (58 Pkt.) ihrem härtesten Rivalen um den fünften WM-Platz wieder im Nacken.

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