Holt sich Ecclestone die Formel 1 zurück?

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Zweieinhalb Jahre nach der Übernahme durch Liberty Media könnte die Formel 1 schon wieder einen neuen Eigentümer bekommen.

Wie das Portal "johnwallstreet.com" berichtet, denkt das US-amerikanische Medienunternehmen darüber nach, die "Formula One Group" wieder zu veräußern. Zumindest wolle man Anteile des gesamten Pakets loswerden.

Man habe es nicht geschafft, neue Strecken und Sponsoren zu finden, ein jüngeres Publikum zu begeistern oder digitale Einnahmen zu erhöhen, schreibt die zwischen Sport und Finanz angesiedelte Plattform.

Nur 14 Prozent der F1-Zuseher sind unter 25 Jahre alt, das Projekt einer eigenen Streaming-Plattform ist weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben und prestigeträchtige neue Rennen, wie jenes in Miami, konnten ebenfalls noch nicht in den Kalender gebracht werden. Das hinterlässt Enttäuschung bei Liberty.

Liberty Global hat erst im September 2016 für insgesamt rund 8 Milliarden Dollar (7,05 Mrd. Euro) die Formel 1 übernommen und damals Bernie Ecclestone abgesägt. Als neuer Geschäftsführer wurde Chase Carey eingesetzt. Der US-Amerikaner leitet seither zusammen mit Ross Brawn (Technik) und Sean Bratches (Marketing) die Geschicke der Motorsport-Königsklasse.

Nun könnte es ausgerechnet zu einem Ecclestone-Revival kommen: Der 88-Jährige soll in das Rennen um die Rechte einsteigen. Laut der Plattform habe der Brite genug Kapital zur Verfügung, um einen gesamten Rückkauf stemmen zu können.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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