Italiens Presse feiert "neuen Helden" Leclerc

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Nach dem ersten Ferrari-Heimsieg seit neun Jahren in Monza feiert ganz Italien Charles Leclerc.

"Wenn sein süßer Blick, sein zartes Gesicht, durch den Helm verborgen ist, verwandelt er sich, er wird zu einem Monster. Rücksichtslos im Einsatz seiner eigenen Waffen: Stärke, Intelligenz, Entschlossenheit. Charles Leclerc hat sich selbst und einer roten Masse - verrückt vor Freude - eine unvergessliche Feier geschenkt", schreibt etwa "Corriere della Sera".

Der englische "Telegraph" schreibt: "Leclerc tritt in die Fußstapfen von Alberto Ascari, John Surtees, Michael Schumacher und Fernando Alonso und ist nun der elfte Ferrari-Pilot, der hier gewonnen hat - und das gleich beim ersten Versuch. Die Tifosi haben einen neuen Helden."

"Leclerc schickt Vettel mit einem prächtigen Sieg in Monza in Rente", titelt die "Marca". "Ihm gelang beim Großen Preis von Italien ein denkwürdiger Sieg."

Die internationalen Pressestimmen zum Italien-GP:

ITALIEN:

"Gazzetta dello Sport": "Ein riesiges rotes Herz schlägt unter der Tribüne, trunken vor Glück. Es feiert ein wahnsinniges Rennen, mit dem Ferrari nach neun Jahren Abwesenheit den Champagner im eigenen Wohnzimmer wieder entkorkt. Es bebt für einen heldenhaften Jungen, Charles Leclerc, der in ein Imperium eintritt und sich gegen den silbernen Tiger behauptet, seinen Klauen mit dem frechen Geschick wie Mogli aus dem Dschungelbuch entkommt. Am unvergesslichen Tag von Monza hat im Auto und dann auf dem Podium auch sie gewonnen: Die unglaubliche, bunte, majestätische Masse des Ferrari-Volkes."

"La Stampa": "Der Schwan wurde zum hässlichen Entlein. Die Parabel von Sebastian Vettel ist ein Fall von Sportpsychologie. (...) Sechs Jahre Ruhm folgen sechs Jahre wie in einer Achterbahn mit Ferrari. Vettel hält sich über Wasser, jedes Mal bei Saisonbeginn wittert er die Chance, es zu schaffen: Die Erfolge seines Mentors Michael Schumacher zu erreichen. Die Ankunft des jungen Leclerc hat diese Pläne zerstört."

"Corriere della Sera": "Wenn sein süßer Blick, sein zartes Gesicht, durch den Helm verborgen ist, verwandelt er sich, er wird zu einem Monster. Rücksichtslos im Einsatz seiner eigenen Waffen: Stärke, Intelligenz, Entschlossenheit. Charles Leclerc hat sich selbst und einer roten Masse - verrückt vor Freude - eine unvergessliche Feier geschenkt."

"Corriere dello Sport": "Leclerc entflammt Monza mit einem Ferrari-Sieg! Ferrari hatte in Monza seit 2010, damals mit Fernando Alonso, nicht mehr gesiegt. Für Sebastian Vettel war es dagegen ein Rennen zum Vergessen."

"La Repubblica": "Neun Jahre danach gewinnt Ferrari wieder in Monza. Mit 21 Jahren ist Leclerc der jüngste Sieger in der Geschichte Maranellos und wiederholt seinen Erfolg von der Vorwoche, und dies in seiner ersten Saison am Steuer des Cavallino."

GROSSBRITANNIEN:

"The Telegraph": "Mit nur 21 Jahren hat Leclerc einen Mercedes-Angriff abgewehrt und ist der jüngste in Rot gekleidete Fahrer geworden, der je auf Ferraris Heimstrecke gewonnen hat. Damit beendete er eine neunjährige Pechsträhne für das italienische Team. Leclerc tritt in die Fußstapfen von Alberto Ascari, John Surtees, Michael Schumacher und Fernando Alonso und ist nun der elfte Ferrari-Pilot, der hier gewonnen hat - und das gleich beim ersten Versuch. Die Tifosi haben einen neuen Helden."

"The Guardian": "Charles Leclerc von Ferrari entzückt das italienische F1-GP-Publikum mit Monza-Sieg. Der erste Sieg in der Formel 1 ist ein Moment, der sich unauslöschlich in die Erinnerung des Fahrers einbrennt. Für Charles Leclerc, der beim Großen Preis von Italien triumphierte, ist es der zweite Sieg, der ihm sicherlich ein Leben lang im Gedächtnis bleiben wird. Die Freude des 21-Jährigen stand ihm ins - noch jungenhafte - Gesicht geschrieben, als er vor einem roten Meer auf dem Podium stand. Die Tifosi feierten mit Farbe, Lärm und, wie man sagen muss, etwas Erleichterung."

SPANIEN:

"Marca": "Leclerc schickt Vettel mit einem prächtigen Sieg in Monza in Rente. Ihm gelang beim Großen Preis von Italien ein denkwürdiger Sieg, der zweite hintereinander. Er ließ damit die Emotionen in Monza explodieren, das seit dem Erfolg von (Fernando) Alonso im Jahre 2010 keinen roten Sieg mehr hatte feiern können. Mit einem Federstrich hat Leclerc die Pechsträhne beendet, Vettel im Klassement überholt und den Deutschen als Ferrari-Anführer in Rente geschickt. Vettel erlebte nach seinem x-ten nicht erzwungenen Fehler einen weiteren Unglückstag."

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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