Was Hamilton im Sieges-Trubel nicht bemerkte

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Mit seinem Sieg beim Grand Prix in Austin (Texas) hat sich Lewis Hamilton im Kampf um die F1-Krone zumindest zwischenzeitlich zurückgemeldet.

"Lewis hat wieder Oberwasser bekommen", meinte Mercedes-Aufsichtsratboss Niki Lauda. Im Trubel um seinen Erfolg bemerkte der Brite gar nicht, dass er eine Schallmauer durchbrach. "Ich hatte ganz vergessen, dass es der 50. Sieg sein würde", so Hamilton (F1-Rekordsieger). Damit fehlt ihm nur noch ein gewonnenes Rennen auf Alain Prost.

Der Franzose liegt hinter Michael Schumacher (91) momentan noch auf Platz zwei der ewigen Bestenliste. "Es ist ein bisschen surreal", kommentiert Hamilton seine Bestmarke.

Beeindruckt von seinen Promi-Fans

Hamilton wurde in diesem Jahr von Motorschäden und technischen Problemen immer wieder gebremst. Nachdem ihm in Malaysia zwei Rennen zuvor in Führung liegend der Motor kaputt gegangen war, habe er nun auf jedes kleinste Geräusch geachtet, gab er in der Teamunterkunft seines Rennstalls am frühen Abend zu.

"Wenn Defekte vorkommen, dann ja mit höherer Wahrscheinlichkeit an meinem Auto", sagte Hamilton vor dem bemerkenswerten Publikum mit den vielen Prominenten wie Lindsey Vonn, Edwin Moses oder Venus Williams, das selbst ihn begeisterte: "So viele Champions hier."

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Rosberg schon in Mexiko zum Titel?

Nico Rosberg kann dafür schon in einer Woche erstmals Formel-1-Weltmeister sein. Nach Platz zwei in Austin hinter Hamilton könnte der deutsche Mercedes-Pilot am Sonntag in Mexiko drei Renen vor Schluss die Titelentscheidung der WM-Saison 2016 herbeiführen.

Dafür müsste aber viel zusammen passen. Gewinnt Rosberg in Mexiko wie vor einem Jahr bei der Premiere und Hamilton wird maximal Zehnter, ist Rosberg Weltmeister. "Natürlich bin ich mir dessen bewusst. Es ist eine offensichtliche Rechnung, die jeder anstellt", weiß der 31-jährige Rosberg.

Sieben Punkte machte Hamilton in Texas durch seinen Sieg vor Rosberg und Daniel Ricciardo im Red Bull sowie dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel im Ferrari gut. Sieben von 33. 26 Punkte Vorsprung hat Rosberg damit vor den abschließenden drei Rennen in Mexiko sowie danach in Brasilien und Abu Dhabi.

So kurz vor dem großen Ziel will er seine Herangehensweise weiterhin nicht ändern und keine Gedanken an den WM-Titel verschwenden. "Ich will mich auf Mexiko und den Sieg dort beim Rennen konzentrieren", betonte Rosberg.

In Austin klappte es nicht. "Ich wollte ihn gewinnen, aber das habe ich nicht, das muss ich akzeptieren." Platz zwei ordnete Rosberg als Schadensbegrenzung ein, nachdem er neun der 18 bisherigen Saisonrennen für sich entschieden hat. Hamilton kommt nun auf sieben Saisonsiege, in Austin gewann er vier der fünf bisherigen Rennen.

VIDEO: Das erwartet die Fahrer in Mexiko

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