Hamilton: "Fühlt sich wie eine Katastrophe an"

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Sechs Rennen ohne Sieg! Lewis Hamilton sieht sich mit einer ungewohnten Serie konfrontiert.

Nach Rang vier im GP von China ist dem Weltmeister die Enttäuschung anzuhören: "Der Samstag und Sonntag fühlten sich für mich wie eine Katastrophe an. Am Freitag war noch alles okay. Aber seit Samstag hatte ich einfach nicht die Pace und kämpfte mit dem Auto."

Allerdings meldet sich sofort der Kampfgeist zurück: "Wir sind unter Wert geschlagen, aber ich lasse deswegen den Kopf nicht hängen. Ich weiß, dass ein harter Kampf vor uns liegt."

Im WM-Kampf sei nun wichtig, wieder zur normalen Leistungsstärke zu finden: "Bevor wir noch mehr wertvolle Punkte verlieren."

Dass er in der WM sogar Boden gut machen konnte, ist fremder "Hilfe" zu verdanken: "Max hat mir mit Blick auf den Punktestand einen Gefallen getan. Alles in allem war es jedoch ganz sicher ein Wochenende zum Vergessen."

Ebenfalls nur ein schwacher Trost ist die Tatsache, dass er zum 28. Mal in Folge in die Punkte gekommen ist und damit den von Räikkönen gehaltenen Rekord gebrochen hat.

"Ein verlorener Sieg"

Besser erging es seinem Teamkollegen, allerdings war auch Valtteri Bottas alles andere als ein zufriedener Zweiter. Kein Wunder, führte der Finne doch bis zur Safety-Car-Phase das Feld an und war auf Siegkurs.

"Es ist enttäuschend", meint er dementsprechend danach. "Das Ergebnis fühlt sich weniger wie ein gewonnenes Podium an, sondern eher wie ein verlorener Sieg."

Vom richtigen und falschen Zeitpunkt

Dabei hatten Bottas und Mercedes scheinbar alles richtig gemacht. Der Finne kam mit einem perfekten Undercut an Sebastian Vettel vorbei - er gewann durch den eine Runde früher eingelegten Stopp drei Sekunden gegenüber dem Ferrari-Star.

"Nach dem erfolgreichen Undercut war Platz zwei nicht unser Ziel. Das Team hat richtig gute Arbeit geleistet, der Boxenstopp war absolut perfekt und kam genau zum richtigen Zeitpunkt."

Das Safety Car kam dann allerdings zum falschen Zeitpunkt: Bottas und Vettel waren bereits an der Box vorbei, konnten nicht mehr reagieren.

Anders als die beiden Red Bulls. "Sie konnten frische Reifen aufziehen lassen, aber ich musste am Ende fast 40 Runden auf den Medium-Reifen fahren. Damit war ich in der Schlussphase natürlich langsamer."

Hamilton lag auf Platz drei, als das Safety Car herauskam und hätte wie die Red Bulls noch einen Boxenstopp einlegen können. "Zu diesem Zeitpunkt glaubten wir, dass der Gewinn von Positionen entscheidend war, da wir in der ersten Rennhälfte keine Überholmanöver gesehen haben. Schlussendlich müssen wir zugeben, dass die Entscheidung von Red Bull, in der Safety Car-Phase auf einen frischen Reifensatz zu wechseln, die richtige war, aber das war zu diesem Zeitpunkt des Rennens nicht sicher", erklärt Wolff. 

Wolff: "Werden zurückschlagen"

Der Wiener sprach angesichts der Plätze zwei und vier von Schadensbegrenzung, "aber es ist für uns nur ein schwacher Trost, dass wir hier mit der Führung in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft abreisen. Wir haben gesehen, wie sich das Kräfteverhältnis in den vergangenen drei Rennen rasch verändert hat und es ist klar, dass wir noch viel über unser Auto sowie den bestmöglichen Umgang mit den Reifen lernen müssen."

Wolff ist sich aber sicher: "Auch in der Vergangenheit haben wir uns schon in schwierigen Situationen befunden und den richtigen Spirit bewiesen, um zurückzuschlagen. Das gleiche werden wir auch diesmal machen."

 

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