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Russell: "Hatte mir bislang Rennsieg erwartet"

Russell: "Hatte mir bislang Rennsieg erwartet" Foto: © getty

George Russell hatte sich für seine Mercedes-Rookie-Saison viel vorgenommen, inklusive einem Sieg.

Der 24-jährige Brite mag zwar der einzige F1-Pilot sein, der in der Saison 2022 in den ersten sieben Rennen stets in die Top-5 gefahren ist, zur Gänze glücklich stimmt ihn das aber nicht.

"Wenn du mir vor der Saison 2022 erzählt hättest, dass ich nach sieben Rennen noch keinen GP-Sieg eingefahren hätte, dann wäre ich ein wenig enttäuscht gewesen", bedauert der Ex-Williams-Fahrer.

Weiter: "Allerdings denke ich, dass ich das Maximum mit dem W13 und Mercedes herausgeholt habe, weswegen ich zufrieden damit bin."

"Haben stärkere Tage vor uns"

Russell lässt sich allerdings nicht von der noch sieglosen F1-Karriere beeinflussen: "Wir haben in Monaco die Limits des W13 kennengelernt, allerdings haben wir als Team auch viel gelernt. Nach Platz fünf in Monaco haben wir noch stärkere Tage vor uns."

Mercedes' Trackside Engineering Director Andrew Shovlin bestätigte unterdessen weitere Arbeiten am W13, die vor allem das Gesamtpacket verbessern sollen: "In Baku könnten uns die gleichen Herausforderungen wie in Monaco treffen."

"Wir arbeiten weiter an der Fahrbahrkeit des Autos (Porpoising, Anm.), sodass wir den Boliden näher an das optimale Arbeitsfenster heranbringen können. Uns ist bewusst, dass wir nicht nur die Grund-Performance verbessern, sondern den W13 auf den restlichen Strecken zum Laufen kriegen müssen."

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