Wackelt die neue F1-Motorenformel ab 2021?

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Eigentlich war das neue Motorenreglement der Formel 1 ab 2021 so gut wie beschlossen: Die bisherigen V6-Turbomotoren, die kostenintensive und komplexe MGU-H fällt weg, um neue Hersteller anzulocken und das System einfacher, kostengünstiger und obendrein wieder lauter zu gestalten.

Mit dem Strategie-Meeting vom 4. Juli dürften diese Pläne aber wieder Gegenwind bekommen haben. Vieles dürfte mit dem (Nicht-)Einstieg von Porsche zu tun haben, wobei die Kausalität unklar ist.

Während die "Sport Bild" vermeldet, dass sich die bisherigen Hersteller Ferrari, Mercedes, Renault und Honda mit ihrem Veto gegen den neuen Konkurrenten - der gemäß des Berichts bereits einen Einstieg mit Red Bull Racing plante - wehren wollen, will "Motorsport-Total.com" von einer Absage seitens der Deutschen wissen, wodurch die Konkurrenz eine Reglementänderung als obsolet und teurer betrachtet.

Mit dem Veto haben sich die aktuellen Hersteller einige Monate Zeit erkauft, die eine Einführung des neuen Reglements 2021 fast schon unmöglich macht. Sollte keine Alternative zur aktuellen Motorenformel gefunden werden, wäre ein Einstieg neuer Hersteller aufgrund des finanziellen Aufwandes fast ausgeschlossen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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