"Wir scheinen (im Qualifying, Anm.) immer einen Tick schneller zu sein, während Ferrari das Gegenteil passiert. Es scheint an der Philosophie des Autos zu liegen", glaubt Hamilton.
Mercedes will "alle Puzzleteile finden"
Aufgrund der Abstimmungsprobleme in den letzten Rennen wird bei Mercedes laufend fieberhaft daran gearbeitet, das Auto zu verbessern. So auch nach dem GP von Malaysia, bei dem sich Hamilton trotz Pole mit Rang zwei hinter Max Verstappen zufrieden geben musste.
"Die Leute in der Fabrik haben Tag und Nacht gearbeitet, von Montag an, um gewisse Dinge herauszufinden. Ein paar Sachen, die man entdeckt hat, wurden schon ausprobiert - wie man sieht, geht es in die richtige Richtung", erklärt Niki Lauda die Fortschritte, die nicht zuletzt auch mit den niedrigeren Außentemperaturen in Japan zu tun haben.
"Wir haben noch nicht alle Antworten, aber die ersten zwei oder drei richtig verstanden", sagt Lauda. Mercedes wolle aber "alle kleinen Puzzleteile finden". Und das am besten so schnell wie möglich.
Lauda: "Dann: Auf Wiedersehen!"
Hamilton liegt in der WM vor dem Rennen in Suzuka 34 Punkte vor Sebastian Vettel, der am Sonntag Jagd auf seinen Konkurrenten machen wird. "Sebastian und ich sind in perfekter Position, um es auf der Strecke auszutragen. Ich wollte es nicht anders", gibt sich Hamilton kampfbetont.
Die Pole Position - seine erste überhaupt in Suzuka - könnte dabei von entscheidendem Vorteil sein. "Hier ist es schwierig zu überholen, wenn nicht unmöglich", weiß Hamilton, "ich muss die acht Meter Vorsprung, die ich habe, halten. Unsere Starts waren 2017 immer stark, so muss es weitergehen."
Das sieht auch Lauda so: "Ich hoffe, dass Lewis den besten Start macht. Dann: Auf Wiedersehen!"