FIA weist Kritik an Cockpitschutz Halo zurück

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Nach der zahlreichen Kritik an der für 2018 geplanten Einführung des Cockpitschutzes "Halo" sieht sich die FIA zu einer Reaktion gezwungen.

In einem Statement mit dem Titel "Warum Halo die beste Lösung ist", versucht der Automobil-Weltverband die Notwendigkeit der Schutzvorrichtung zu erklären.

Die FIA betont, dass es ihre Aufgabe sei, den Sport so sicher wie möglich zu machen und dass einige Unfälle in der Vergangenheit einen Cockpitschutz erforderlich machen.

"Halo" hält das 15-fache eines Autos aus

Tests mit "Halo" hätten gezeigt, dass der Schutz bei einem Unfall zwischen zwei Boliden die bis zu 15-fache Masse eines Autos aushält. Dadurch könnte "Halo" das Risiko für Verletzungen deutlich senken.

Zudem könnte "Halo" in einigen Fällen verhindern, dass der Helm eines Piloten bei einem Einschlag Kontakt mit der Mauer oder anderen Streckenbegrenzungen macht. Der Kopf des Piloten soll sowohl vor großen Objekten (z.B. Reifen) als auch kleinen Teilen schützen. Die FIA hält "Halo" auch in diesem Punkt für tauglich.

FIA erinnert an Bitte der GPDA

Die beeinträchtigte Sicht lässt die FIA nicht als Kritikpunkt gelten. Die Sicht würde nicht wesentlich beeinträchtigt werden, da die mittlere Strebe keine deutliche Sichtbehinderung darstelle.

Weiters versichert der Weltverband, dass ein Fahrer problemlos aus dem Cockpit aussteigen bzw. geborgen werden kann. Die FIA betont, dass die Fahrergewerkschaft GPDA im Juli 2016 auf Jean Todt mit der Bitte herangetreten sei, so bald wie möglich eine Form des Cockpitschutzes einzuführen.

"In dem Bewusstsein erfolgreicher Tests mit dem Halo-System, der mehrfachen erfolgreichen Erprobung auf der Strecke mit einer großen Bandbreite an Fahrern und Teams in der zweiten Saisonhälfte 2016, und aufgrund der Notwendigkeit, für die angestrebte Deadline zum Start der Saison 2018 Regularien einzuführen, stellt das Halo-System die beste momentan verfügbare Lösung für den frontalen Cockpitschutz dar", so das Statement.


Textquelle: © LAOLA1.at

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