Dramatisches Qualifying in Silverstone an Hamilton

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Lewis Hamilton holt sich die Pole Position für den Grand Prix von Großbritannien!

In einem hochdramatischen Qualifying setzt sich der Weltmeister mit einer Zeit von 1:25,892 Minuten um nur 0,044 Sekunden vor WM-Leader Sebastian Vettel im Ferrari durch. Platz drei geht an Kimi Räikkönen (Ferrari) mit lediglich 0,098 Sekunden Rückstand.

Für Hamilton ist es die vierte Pole in Serie in Großbritannien und die sechste insgesamt. Valtteri Bottas belegt mit 0,325 Sekunden Rückstand Platz vier, die beiden Red-Bull-Piloten Max Verstappen (+0,710) und Daniel Ricciardo (+1,207) folgen mit Respektabstand auf den Rängen fünf und sechs.

Die Top-Ten komplettieren Kevin Magnussen (Haas/+1,352), Romain Grosjean (Haas/+1,563), Charles Leclerc (Sauber/+1,987) und Esteban Ocon (Force India/+2,302).

Das Rennen am Sonntag beginnt um 15:10 Uhr (im LAOLA1-LIVE-Ticker).

Hamilton: "Ich habe nur gebetet, dass ich vorne bin"

Hamilton zeigt sich nach seiner 76. Pole Position seiner Karriere und der 50. für Mercedes besonders emotional. "Ich habe alles gegeben, es war so eng", sagt der 33-Jährige. "Ich habe am Ende einfach nur gebetet, dass ich vorne bin. Ferrari war extrem knapp dran."

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Auch Toto Wolff kann nach dem bitteren Doppel-Ausfall in Spielberg vor einer Woche erstmal durchatmen. "Wir haben uns sehr strecken müssen. Eigentlich haben wir gedacht, dass unser Vorsprung größer ist", sagt der Wiener im ORF.

Vettel plagen Nackenprobleme

Zum Duell mit Vettel wäre es für Haimlton aber beinahe gar nicht gekommen. Der Deutsche klagte nach dem dritten Training über Nackenprobleme.

"Ich hatte keine Ahnung, ob ich das Qualifying würde bestreiten können. Aber mit Platz zwei bin ich zufrieden. Da sollte ich eine gute Chance haben", so der Deutsche, der sich vor der Session von seinem Physiotherapeuten behandeln ließ.

Wolff sauer auf Bottas

Für Wolff ist die Pole in Silverstone aufgrund der starken Scuderia noch lange nicht die halbe Miete: "Der Start wird schwierig mit ihrer Performance. Da muss alles Glück bei uns sein, damit wir vorne bleiben."

Der Motorsport-Chef der Silberpfeile sieht die Konkurrenz aus Italien auf der Gerade schneller als den Mercedes: "Da sind sie unglaublich stark. Sie fahren uns auf der Geraden davon. Wir müssen mehr Power finden."

Kritik gibt es daher für Valtteri Bottas, der auf Platz vier hinter Vettel und Räikkönen startet. "Ich bin nicht zufrieden mit ihm. Er hat auf der letzten Runde zweieinhalb Zehntel verloren. Eine besser Platzierung wäre wichtig gewesen", so Wolff.


Textquelle: © LAOLA1.at

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