Anzahl der Überholmanöver 2017 fast halbiert

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Die Änderung des technischen Reglements in der Formel 1 hat sich in diesem Jahr klar negativ auf die Anzahl der Überholvorgänge ausgewirkt.

Wie Reifenhersteller Pirelli veröffentlicht, haben die Überholmanöver während der Grand Prix der Saison 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 49 Prozent abgenommen.

Damals wurden insgesamt 866 Überholmanöver gezählt, in diesem Jahr waren es nur noch 435.

Während die Zahl aus dem Vorjahr den Bestwert seit Beginn der Zählungen Anfang der 1980er-Jahre darstellt, ist der diesjährige Wert der niedrigste seit 2009, als die Überholhilfe DRS noch nicht verfügbar war.

Ricciardo als Überhol-König

Da die Autos in diesem Jahr wesentlich empfindlicher auf die Luftverwirbelungen des Vordermanns reagieren, erzielte DRS 2017 weniger Wirkung. Am öftesten überholt wurde beim Grand Prix von Aserbaidschan in Baku (42 Mal). Gezählt werden nur Verschiebungen, die direkt auf der Strecke passieren. Start und erste Runde werden nicht mit einbezogen.

Das Team mit den meisten Überholmanövern ist wie im Vorjahr Red Bull Racing. Hatte im Vorjahr noch Max Verstappen die Nase vorne, heißt der Überhol-König in diesem Jahr Daniel Ricciardo mit 43 Vorgängen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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