Fairness-Stichelei von Mercedes Richtung Ferrari

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Mercedes verabschiedet sich mit einer kleinen Stichelei in Richtung Ferrari in die Sommerpause der Formel 1.

Im Rückblick auf den Grand Prix von Ungarn schreiben die Silberpfeile auf ihrer Website von der "Geschichte zweier Philosophien", die in diesem Jahr zum WM-Titel führen würden.

"Bei Ferrari geht es darum, ihren Spitzenfahrer zum Weltmeister zu machen. Unser Ethos bei Mercedes besagt: Das beste Team gewinnt. Der beste Fahrer gewinnt. Und zwar in dieser Reihenfolge", heißt es in der Kolumne.

Mercedes rühmt sich als "Fairness-Weltmeister"

Damit spielt Mercedes auf die klare Bevorzugung von Sebastian Vettel gegenüber Kimi Räikkönen bei Ferrari an, während Lewis Hamilton in der letzten Runde am Hungaroring seinen Teamkollegen Valtteri Bottas noch vorbeiließ, weil der Finne dem Briten zuvor die Möglichkeit gab, um Platz zwei zu kämpfen.

"Der eine Ansatz steht moralisch nicht über dem anderen und beide können zum Gewinn der Weltmeisterschaft führen. Es ist eine Frage der Einstellung, der Herangehensweise und der Werte", hält Mercedes fest und rühmt sich quasi als "Fairness-Weltmeister".

"Valtteri qualifizierte sich am Samstag vor Lewis und blieb auch in der ersten Kurve des Rennens vorne. Er verteidigte seine Position nach den Boxenstopps und lag auf einem starken dritten Platz, als die Entscheidung getroffen wurde. Wie schon in Bahrain machte er, ohne sich zu beschweren, für seinen Teamkollegen Platz, damit dieser seine Chance zum Angriff nutzen konnte - alles basierend auf der Grundlage, dass die Positionen wieder umgedreht werden, sollte Lewis nicht überholen können", erklären die Silberpfeile.

Hamilton: "Wenn man Gutes tut, widerfährt einem Gutes"

"Wenn es keine eindeutig richtige Antwort auf eine fordernde Situation gibt, sind es unsere Werte, die uns leiten und die Richtung für die Entscheidungen vorgeben - unsere professionellen Werte, die den Kern unseres Teams ausmachen, ebenso wie unsere persönlichen Werte, die uns zu den Menschen machen, die wir sind", so die Kolumne weiter.

"Der Kopf ist eher knallhart", gab Hamilton nach dem Rennen zu. "Ich glaube, dass die Entscheidung mit dem Herzen gefällt wurde. Wenn man Gutes tut, widerfährt einem auch Gutes."

In die Pause nimmt Hamilton einen 14-Punkte-Rückstand auf Vettel in der WM mit. Ob ihm beim nächsten Grand Prix Gutes widerfahren wird, wird am 27. August in Spa-Francorchamps zu sehen sein.

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