Schließt sich Hamilton Trump-Protest an?

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Schwappt die Protestwelle in der NFL jetzt auch auf die Formel 1 über?

Lewis Hamilton denkt offenbar darüber nach, den kommenden Grand Prix in den USA für einen Protest gegen US-Präsident Donald Trump zu nützen. Der Brite überlegt, während der US-Hymne auf die Knie zu gehen, wie es bereits zahlreiche NFL-Spieler gemacht haben. 

"Es ist nicht meine Nationalhymne, aber es handelt sich um ein Problem, das nicht nur die Vereinigten Staaten betrifft, sondern die ganze Welt. Ich identifiziere mich jedenfalls sehr mit den Spielern", sagt Hamilton der "Times". 

"Es steht jedem offen, seine Meinung frei zu äußern, und ich finde, wir können uns alle dafür einsetzen, dass sich etwas ändert in dieser Welt, vor allem wenn das Staatsoberhaupt das nicht unterstützt", so der WM-Leader weiter. Trump hatte einige NFL-Stars nach deren Protest als "Hurensöhne, die gefeuert werden sollten" beschimpft. 

Ob Hamilton vor dem Rennen in Austin (22.10.) wirklich aus Protest auf die Knie geht, will er sich noch überlegen. "Ich muss natürlich darüber nachdenken. Es stellt sich die Frage, was für mich der richtige Weg ist oder ob ich überhaupt Stellung beziehen muss."


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