60. Pole für Lewis Hamilton in Brasilien

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Lewis Hamilton hat für den Grand Prix von Brasilien (Sonntag, 17:00 Uhr) die beste Ausgangsposition.

Der Weltmeister nimmt seinem Mercedes-Teamkollegen und WM-Leader Nico Rosberg in 1:10,736 Minuten eine Zehntel ab. Erster Verfolger ist Kimi Räikkönen, der seinen Ferrari mit 0,668 Sekunden Rückstand auf den dritten Startplatz lenkt.

Zwischen ihm und Sebastian Vettel (5./+0,759 Sek.) liegt Max Verstappen im Red Bull (+0,749 Sek.), hinter dem Deutschen folgt Daniel Ricciardo.

Die ersten Zehn werden von Romain Grosjean (Haas), Nico Hülkenberg, Sergio Perez (beide Force India) und Fernando Alonso (McLaren) komplettiert.

Neben Valtteri Bottas (11.) übersteht auch der zweite Williams-Fahrer Felipe Massa (13.) bei seinem letzten Heim-GP den zweiten Qualifying-Abschnitt nicht.



Die Hoffnung auf Regen

"Mercedes hat voll aufgedreht, da sieht man, welchen Vorsprung sie haben", betont Red-Bull-Berater Helmut Marko, der auf Regen am Renntag hofft. "Dann fahren wir um den Sieg mit", kündigt der 73-jährige Steirer an.

Mit der 19. Pole Position in dieser Saison stellt Mercedes einen neuen Rekord auf, elf davon gehen auf das Konto von Hamilton. "Unglaublich, was dieses Team bisher erreicht hat. Dass wir so viele Poles herausgefahren haben, zeugt von großartiger Arbeit", konstatiert der Pole-Setter.

"Das ist das Beste, was ich mir erhoffen konnte. Schließlich ist es erst meine zweite Pole hier in Brasilien", erinnerte Hamilton daran, dass er sich bisher nur 2012 die beste Startposition im Autodromo Jose Carlos Pace gesichert hatte.

Nun hofft der Brite, dass es im zehnten Anlauf endlich auch mit dem ersten Sieg in Brasilien klappt. Denn bei einem Erfolg von Hamilton würde die Titelentscheidung erst beim Saisonfinale am 27. November in Abu Dhabi fallen.

Sollte hingegen WM-Spitzenreiter Rosberg in Sao Paulo gewinnen, dann würde er erstmals Weltmeister der Königsklasse des Motorsports werden - als dritter Deutscher nach dem siebenfachen Rekordchampion Michael Schumacher und Sebastian Vettel, der von 2010 bis 2013 im Red Bull vier Titel en suite feierte.

Mercedes - und dann lange nichts

"Es war sehr eng. Ich habe natürlich mein Bestes gegeben, aber das war nicht gut genug, Lewis war minimal schneller. Trotzdem bin ich sehr optimistisch, denn die Pole ist nicht alles", bemerkt Rosberg.

"Ich bin sehr optimistisch für das Rennen. Ich habe beste Chancen, egal wie das Wetter wird. Unser Auto ist im Trockenen und Nassen schnell."

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist ebenso wie Teamaufsichtsrat Niki Lauda hochzufrieden mit dem Ausgang des Qualifyings.

"Der Abstand ist größer als gedacht. Das zeigt, wie sich die beiden pushen", erklärt der 44-jährige Wiener. Wolff glaubt, dass es auch am Sonntag "irrsinnig spannend" wird, wobei "der prognostizierte Regen eine Rolle spielen" könnte.



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