Gerhard Berger kritisiert Ferrari-Führung

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Ferrari hat die hohen Erwartungen in die F1-Saison 2016 nicht erfüllen können.

Die Gründe dafür sind hausgemacht, meint Gerhard Berger. "Ich brauche mir nur die Führungsstruktur ansehen", sagt der frühere Pilot der Scuderia zu "Speedweek".

Während bei Mercedes und Red Bull von Wolff, Lauda, Lowe über Cowell, Costa (Mercedes-Motorenboss bzw. -Konstrukteur) bis hin zu Horner, Marko und Newey Top-Personal tätig sei, fehle das bei Ferrari: "Solche Persönlichkeiten haben nur diese zwei Teams."

Eine scharfe Kritik an die aktuelle Führungsriege rund um Maurizio Arrivabene, Manager Sergio Marchionne, Technikchef Mattia Binotto, Chefingenieur Jock Clear und Chefdesigner Simone Resta.

Kritik an Vettel: "Schafft Voraussetzungen nicht"

Aber auch Sebastian Vettel nimmt Berger in die Pflicht: "Als Sebastian zu Ferrari ging, wusste er wohl, dass er eine Truppe um sich wird aufbauen müssen. Ferrari hatte zu Michael Schumachers Zeiten so eine geniale Mannschaft wie Mercedes oder Red Bull jetzt. Du brauchst Spitzenleute, die alle an einem Strang ziehen, ohne Querelen. Es gelingt Sebastian wohl noch nicht, diese Voraussetzungen zu schaffen."

Wie schwierig es bei Ferrari sein kann, weiß Berger selbst nur allzu gut. von 1987 bis 1989 und von 1993 bis 1995 stand er selbst in keinen einfachen Phasen bei Ferrari unter Vertrag. Fünf Grand Prix konnte er als Fahrer des italienischen Rennstalls gewinnen.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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