Alfa Romeo vergibt F1-Cockpit an Guanyu Zhou

Alfa Romeo vergibt F1-Cockpit an Guanyu Zhou Foto: © getty
 

Alfa Romeo vergibt das letzte freie Formel-1-Cockpit für 2022 an Guanyu Zhou. Die Italiener sind damit der erste Rennstall, der einen Chinesen als Stammfahrer verpflichtet. Der 22-jährige Formel-2-Pilot ersetzt den Italiener Antonio Giovinazzi.

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Damit geht Alfa Romeo im kommenden Jahr mit einer neuen Fahrerpaarung an den Start. Für Routinier Kimi Räikkönen aus Finnland, der seine Karriere beendet, kommt Landsmann Valtteri Bottas von Mercedes.

Ma Qinghua war 2012 der erste Chinese, der an einem Formel-1-Wochenende teilnahm, ein Rennen in der Königsklasse des Motorsports bestritt er aber nie.

Die Verpflichtung von Zhou könnte für Alfa Romeo auch deshalb ein guter Schachzug sein, weil der in London beheimatete Asiate eine ordentliche Summe an Sponsorengeldern mitbringt.

Kolportiert werden 25 Millionen Franken (23,74 Mio. Euro), um die das Team-Budget aufgewertet wird. Geld, das Alfa Romeo im Hinblick auf die anstehende Regel-Revolution 2022 gut gebrauchen kann. Auch für die Formel-1-Besitzer könnte Zhou ein Volltreffer sein, denn das Potenzial des chinesischen Markts ist enorm.

"Ein Traum ist wahr geworden"

"Ich habe von klein auf davon geträumt, in einer Sportart, die ich mit Leidenschaft betreibe, so weit wie möglich aufzusteigen, und jetzt ist dieser Traum wahr geworden", freut sich Zhou auf seine neue Aufgabe. "Es ist ein Privileg für mich, meine Formel-1-Karriere mit einem ikonischen Team zu beginnen, einem Team, das in der Vergangenheit so viele junge Talente in die Formel 1 gebracht hat. Jetzt ist der Traum Wirklichkeit geworden", erklärt der Chinese.

"Nächstes Jahr wird das Ziel sein, so viel wie möglich und so schnell wie möglich zu lernen. Der erste chinesische Fahrer in der Formel 1 zu sein, ist ein Durchbruch in der Geschichte des chinesischen Motorsports. Ich weiß, dass viele Hoffnungen auf mir ruhen werden, und wie immer werde ich das als Motivation nehmen, besser zu werden und mehr zu erreichen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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