DTM startet mit Zuschauern in den Mega-September

DTM startet mit Zuschauern in den Mega-September Foto: © getty
 

Das DTM-Wochenende in Assen hat eine Premiere für die Saison 2020 zu bieten: Die erste Beteiligung von Zuschauern.

10.000 Fans pro Tag sind zugelassen, wenn die Deutsche Tourenwagen Masters die Strecke in Angriff nimmt, die vor allem aus der MotoGP bekannt ist. "Es ist das Ende der Einsamkeit", darf sich Lokalmatador Robin Frijns freuen, der durchaus Siegchancen hat: Vier der bisherigen sechs Rennen startete der Audi-Niederländer von der Pole, Sieg gab es für den Titel-Mitanwärter in 44 Rennen aber noch keinen.

Sehr wohl einen Sieg im Gepäck hat Lucas Auer, der den bislang letzten DTM-Lauf am Lausitzring für sich entscheiden konnte und mit seinem BMW die über ein Jahr andauernde "Herrschaft" der vier Ringe durchbrach.

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"Der Sieg war mit Sicherheit sowohl für das Selbstvertrauen als auch für die Entwicklung innerhalb des Teams sehr wichtig. Aber jetzt fangen wir wieder bei Null an", sagt Auer, der sich im Simulator auf den für ihn neuen Hochgeschwindigkeits-Kurs nahe der deutschen Grenze vorbereitet hat. Auf dem Kurs mit vielen schnellen Kurven wird das Reifenmanagement wieder ein entscheidender Faktor.

Auer ist als 9. bester Österreicher in der Gesamtwertung vor seinem BMW-Markenkollegen Philipp Eng (11.) sowie Audi-Fahrer Ferdinand Habsburg (13.). An der Spitze steht der Schweizer Nico Müller (Audi/133 Punkte) vor Titelverteidiger Rene Rast (Audi/97) und Frijns (92).

Mit Assen und zwei Mal Nürburgring liegt innerhalb von nur 16 Tagen bzw. drei Wochenenden ein ganzes Saisondrittel vor der DTM.

Noch mehr Potenzial bei Habsburg

Speziell für Habsburg spiegelten die bisherigen Rennergebnisse aber nicht wieder, was der 23-Jährige zu leisten imstande wäre. Ein sechster Platz (nach Startplatz vier) war die bisher beste Ausbeute, Potenzial auf häufigere gute Resultate hätten die Zeittrainings aber offenbart.

"In dieser Saison muss ich erst einmal mein neues Auto und mein neues Team kennenlernen. Schon die Herangehensweise des Teams an die verschiedenen Aufgaben ist ziemlich anders, als ich es kennengelernt habe", meint Habsburg, der sich letztes Jahr noch mit Aston Martin herantastete. "Aber WRT ist ein erfolgreiches Team, wir machen schnell Fortschritte, wie der vierte Startplatz und der sechste Rang im Rennen schon gezeigt haben."

Für die Strecke in den Niederlanden hofft der einzige Audi-Österreicher auf viel: "Assen gefällt mir, denn ich habe schon zu meiner Formel-3-Zeit Rennstrecken mit mittelschnellen und schnellen Kurven gemocht."

Textquelle: © APA/LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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