Das Umdenken macht sich bezahlt

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"Ohne Geld spielt sich auf Dauer nicht viel ab"

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Zwei Spieltage vor dem Ende der Gruppenphase sind mit Red Bull Salzburg, dem SK Rapid und der Wiener Austria noch alle drei österreichischen Bundesliga-Vereine im Rennen um den Aufstieg in das Sechzehntel-Finale der Europa League. Das Trio kann es sogar jeweils aus eigener Kraft schaffen.

Beinahe ein Unikum aus rot-weiß-roter Sicht: Nur in der Saison 2009/2010 war Österreichs Vereins-Fußball ähnlich gut unterwegs. Damals hatten drei von vier Vereinen noch die Möglichkeit, den Aufstieg zu schaffen. In der UEFA-Jahres-Wertung liegen wir damit hinter Deutschland, Spanien, England, Frankreich, Italien und Dänemark (dank des überragenden FC Kopenhagen) auf dem hervorragenden siebenten Platz.

Natürlich sollte man jetzt nicht alles schönreden, es zeigt jedoch durchaus, dass im österreichischen Vereins-Fußball mittlerweile seit einigen Jahren gut und nachhaltig gearbeitet wird. Was fehlt, ist oft einzig und alleine die Konstanz, diese Leistungen über mehrere Saisonen zu bringen. Hauptproblem dabei sind die jährlich stattfindenden Aderlässe der Vereine, die in erster Linie finanzielle Gründe haben.

Nur wer genug Kapital auf die Beine stellen kann, kann investieren und langfristig eine starke Mannschaft zusammenhalten. Rapid und Austria verweigerten sich dieser Tatsache viele Jahre lang. Mittlerweile fand allerdings ein Umdenken statt, das sich mittel- und langfristig hoffentlich auch auf dem Platz widerspiegeln wird. Geld spielt vielleicht nicht Fußball, ohne Geld spielt sich auf Dauer aber nicht viel ab.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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