Kühbauer: "Wo wollen sie Marie noch hinschieben?"

Kühbauer: Foto: © GEPA
 

Auch Rapid-Trainer Didi Kühbauer sieht sich als deutlicher Gegner der Super League.

"Ich weiß nicht, wo sie sich die Marie noch hinschieben wollen. Es ist mittlerweile so, dass man echt schon Angst haben muss", spricht er wieder einmal Klartext.

"Leider dreht sich alles nur noch um die Kohle, deshalb wird die Schere noch weiter auseinandergehen", lautet seine Prognose, dass die ohnehin schon "so krasse" Kluft zwischen den armen und reichen Fußballvereinen in Europa mit der Super League vergrößert werde. "Man sieht es ja auch in Österreich bei Salzburg, und das meine ich jetzt nicht abwertend, wie weit die von uns weg sind mit der Marie. Aber im internationalen Vergleich (...) sind auch die sehr weit weg."

Kühbauer fürchtet auch einen Übersättigungseffekt. "Irgendwann wird einmal jeder Zuschauer auch satt sein, wenn man nur noch die Allerbesten sehen wird", glaubt der 50-Jährige, der gerne "ein schweres Veto eingelegt" hätte gegen die Super League.

"Für den Fußball ist das sehr bedenklich, aber das interessiert die Klubs nicht, die eh schon die Taschen voll haben und sich nun noch mehr Geld zuschanzen wollen."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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