Ivanschitz tun die Kinder leid

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Es ist ruhig geworden um Andreas Ivanschitz.

Nach dem Karriereende 2018 genoss er die Zeit mit seiner Familie und kehrte von Prag nach Wien zurück. Mittlerweile ist er wieder im Fußballgeschäft tätig, da ihn Ex-Rapid-Kollege Markus Katzer, aktuell Sportlicher Leiter der Vienna von einem Engagement überzeugen konnte.

Als Ausbildungsmanager soll er die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Döblinger stellen, die aufgrund der Coronakrise und der abgebrochenen Wiener Stadtliga-Saison 2019/20 trotz Tabellenführung nicht in die Regionalliga Ost aufsteigen durften, wo unter anderem wieder Derbys mit dem Wiener Sportclub gewartet hätten.

Aktuell sind dem 37-jährigen Burgenländer jedoch die Hände gebunden, der Lockdown kam praktisch mit Amtsantritt. "Natürlich ist das alles suboptimal, aber im Hintergrund kann ich strukturell schon einiges machen und viele Gespräche führen", beruhigt Ivanschitz im "Kurier".

"Ein Wahnsinn, wie viele Monate die Kinder nicht spielen dürfen"

Sein Sohn Ilia und seine Tochter Nahla spielen beide im Vienna-Nachwuchs, sind aber derzeit auch zum Pausieren gezwungen. "Mir tut es generell um die Kinder leid. Ein Wahnsinn, wie viele Monate im Jahr 2020 sie nicht spielen und trainieren dürfen", hofft der 69-fache ÖFB-Teamspieler (12 Tore) auf eine baldige Rückkehr zur Normalität. Bei seinen Kindern versucht er Kritik und Ratschlag ausgeglichen zu vermischen.

Die Kritik am österreichischen Nationalteam unter Franco Foda ist für ihn das "Suchen nach dem Haar in der Suppe". "Teilweise ist es nicht der schönste Fußball. Aber unterm Strich zählt, dass man sich für eine EM qualifiziert hat und in der Nations League die Gruppe gewonnen hat."

Textquelle: © LAOLA1.at

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