Polsters Probleme mit Lederer und Canadi

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Toni Polster, aktuell Trainer beim Wiener Stadligisten SC Viktoria, spricht bei "Spox" über seine schwierige Zusammenarbeit mit den nunmehrigen Bundesliga-Coaches Damir Canadi und Oliver Lederer.

"Es war ein Fehler, das Trainer-Team (bei der Admira; Anm.) zu übernehmen", meint die Torjäger-Legende im Rückblick auf sein Kurz-Engagement bei den Südstädtern, die ihn 2013 nach nur drei Niederlagen entließen. "Ich habe mit einigen Co-Trainern zusammengearbeitet, die meisten wussten, was ein Assistent zu leisten hat."

"Bei den LASK Juniors habe ich die Zusammenarbeit mit Damir Canadi frühzeitig beenden müssen, weil er nicht wusste, wie man sich benimmt und Oliver Lederer wusste es bei der Admira genauso wenig", holt der 52-Jährige etwas aus. Seine Konsequenz daraus: "Mit fremden Menschen werde ich nicht mehr zusammenarbeiten."

Menschliche Differenzen

Aus der Sicht des 95-fachen Internationalen sei das Hauptproblem wahrscheinlich gewesen, dass sich Canadi und Lederer zu sehr bereits selbst als Cheftrainer gesehen hätten. "Sie haben die Assistenzrolle nicht akzeptiert. Zum Teil musste ich gegen sie mehr kämpfen als gegen den nächsten Gegner."

Mit Canadi sei es bei den LASK Juniors zudem immer wieder zu Vorfällen gekommen, die Polster "nicht gefallen haben. Menschlich hat es einfach nicht gepasst."


Rapid-Spieler wünschen "Happy Christmas":

Textquelle: © LAOLA1.at

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