Keine Meineid-Anklage gegen Real-Star Luka Modric

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Die Anklage wegen Falschaussage gegen Real-Star Luka Modric ist zurückgewiesen worden.

Das bestätigte das zuständige Amtsgericht in der kroatischen Hauptstadt Zageb. Eine Begründung des Urteils wurde allerdings nicht bekanntgegeben.

Der kroatische Teamspieler war beschuldigt worden, im Zuge des Korruptionsprozesses gegen den kroatischen Fußball-Funktionär Zdravko Mamic falsche Angaben gemacht zu haben.

Modric führte das kroatische Team bei der WM in Russland als Kapitän zum Vize-Titel.

Weiterer Star belastet

Modric hatte die Vorwürfe des Meineids von sich gewiesen. Laut lokalen Medien habe das Gericht die Anklage abgewiesen, weil diese "verfrüht" eingebracht worden ist.

Der Staatsanwalt kann gegen diese Entscheidung aber noch Berufung einlegen.

Erst Mitte September war auch der bei Liverpool spielende Vizeweltmeister Dejan Lovren wegen Falschaussage angeklagt worden.

Er habe im Korruptionsprozess um Mamic gelogen, erklärte die Staatsanwaltschaft und erhob Anklage beim Landgericht der im Osten gelegenen Stadt Osijek.

Großer Prozess gegen Mamic-Brüder

Das Gericht in Osijek hatte den langjährigen Vereinspräsidenten von Dinamo Zagreb im Juni zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

Sein mitangeklagter Bruder Zoran wurde zu vier Jahren und elf Monaten verurteilt. Das Brüderpaar habe bei zahlreichen Spielertransfers insgesamt 128 Millionen Kuna (ca. 17,2 Mio. Euro) veruntreut, begründete das Gericht seinen Schuldspruch.

Zdravko Mamic hatte sich dem Strafantritt durch die Flucht nach Bosnien-Herzegowina entzogen. Er wird nicht ausgeliefert, weil er auch einen Pass des Nachbarlandes besitzt.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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