Herzog zu Rogan-Flucht: "War wohl Panikaktion"

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Die Flucht von Markus Rogan aus der Quarantäne in Israel schlägt weiter hohe Wellen.

Mittlerweile hat sich der ehemalige Schwimmstar und jetzige Mentaltrainer zu seiner Spontan-Aktion geäußert (hier geht's zur Rogan-Begründung>>>). Ex-Israel-Teamchef Andreas Herzog meint zur Flucht seines früheren Kollegen: "Das muss eine Panikaktion gewesen sein. Er wollte sicher zu seiner Frau und den kleinen Kindern zurück, hat statt auf das Gehirn nur auf das Herz gehört."

Sein Nachfolger als Teamchef der Israeli, Willi Ruttensteiner, erzählt in der "Krone", wie er die verantwortungslose Aktion Rogans miterlebt hat. "Nach dem positiven Test nach dem Nations-League-Spiel gegen Tschechien bat er darum, die Quarantäne in der Wohnung seiner Schwiegereltern zu verbringen. Als wir am nächsten Tag zum Spiel in die Slowakei flogen, hörte ich, dass er seine Pläne geändert hatte. Ich konnte ihn nicht beeinflussen, sonst hätte ich ihn daran gehindert."

Rogan argumentierte, dass er keine Symptome hatte, immer eine Maske getragen und Abstang gehalten hätte, so setzte er sich per Flugzeug über Deutschland in seine Wahlheimat USA ab. Ruttensteiner ist trotzdem schockiert und ruft Rogan zur Verantwortung. "Es war ein großer Fehler, für den er die Verantwortung übernehmen muss. Bevor man Markus verurteilt, sollte man ihn aber anhören. Er wurde entgegen anderer Meldungen auch noch nicht vom Verband entlassen. Es gibt aber Stimmen, die das fordern."

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Markus Rogan: "Wollte nicht zwei Wochen in Israel bleiben"

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