Freispruch für FIFA-Fünktionär

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Manuel Burga, ehemaliger Chef des peruanischen Fußballverbands, kann aufatmen. Eine Jury befindet den 60-Jährigen der Korruption nicht schuldig.

Burga sagt auf dem Weg aus dem Gerichtssaal: "Gott segne Amerika."

Seine Funktionärskarriere sei zu Ende, er möchte wieder hauptberuflich als Anwalt tätig sein. "Meine Geschichte im Fußball ist vorbei", so der Peruaner.

Burga wurde laut Anklage mit Bestechungsgeldern in Höhe von 4,4 Millionen Euro in Verbindung gebracht.

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Schuldsprüche am Freitag

Die beiden anderen Angeklagten, Jose Maria Marin und Juan Angel Napout, waren am Freitag für schuldig befunden und inhaftiert worden. Das Strafmaß gegen sie steht noch nicht fest. Der 85-jährige Marin war Präsident des brasilianischen Fußball-Verbandes und soll 6,5 Millionen Dollar angenommen haben.

Der 59-jährige Paraguayer Napout leitete die südamerikanische Konföderation CONMEBOL und soll seit 2010 10,5 Millionen Dollar akzeptiert haben. Als Gegenleistung für die Schmiergelder sollen lukrative TV- und Sponsorenrechte für große Fußballturniere an eine Marketing-Firma vergeben worden sein.

Marin, Napout und Burga waren 2015 verhaftet worden. Nach dem Schuldspruch hatte das Gericht wegen Fluchtgefahr Haft für Marin und Napout angeordnet. Ein Sprecher der FIFA erklärte, der Fußball-Weltverband sehe sich als Geschädigter und strebt eine Entschädigung durch Funktionäre an, die ihre Ämter missbraucht hätten.

Burga durfte dagegen über Weihnachten gegen Kaution auf freiem Fuß bleiben. Sein Anwalt hatte zuvor schon die Hoffnung auf einen Freispruch geäußert.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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