FIFA-Boss Infantino lobt Arbeitsreformen in Katar

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FIFA-Pärsident Gianni Infantino lobt die Arbeitsrechtsreformen im WM-Gastgeberland Katar.

Seit der Vergabe der WM 2022 an das Emirat wurden große Anstrengungen unternommen, um positive Veränderungen herbeizuführen, wie der FIFA-Boss in einer Mitteilung sagt:

"Wir gratulieren Katar zu diesem wichtigen Schritt. Und wir freuen uns sehr darüber, dass dies zu konkreten Fortschritten im Bereich der Arbeitnehmerrechte geführt hat." Dies beweise zudem den Einfluss der WM. Doch: "Es gibt definitiv noch Raum für weitere Fortschritte", ergänzt Infantino.

Reformen, um die Lage der Migranten zu verbessern

Nach anhaltender internationaler Kritik hatte Katar Ende August weitere Reformen beschlossen, um die Lage der Arbeitsmigranten zu verbessern. So können ausländische Arbeiter künftig den Job ohne Zustimmung ihres bisherigen Arbeitgebers wechseln, wie die katarische Regierung am Sonntag mitteilt. Außerdem legt das Emirat als erstes Land der Region einen monatlichen Mindestlohn in Höhe von 1.000 Rial (etwa 230 Euro) fest. Arbeitgeber, die den Lohn schuldig bleiben, sollen demnach härter bestraft werden.

In Katar leben laut Amnesty International rund zwei Millionen Arbeitsmigranten. Sie kommen vor allem aus armen Ländern wie Bangladesch, Nepal oder Indien. Katar hatte die Kritik an den Arbeitsbedingungen immer wieder zurückgewiesen und auf Reformen im Vorfeld der WM verwiesen. Das Turnier beginnt am 21. November 2022.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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