98er-Helden im Wandel der Zeit

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Das machen die WM-Helden von 1998 heute

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Sie haben eine ganze Nation glücklich gemacht: Frankreichs WM-Helden von 1998.

Die "Equipe Tricolore" bescherte dem Gastgeberland den ersten Titel der Geschichte. Doch was machen die Stars von einst heute? Wir haben uns schlau gemacht:

Mit Robert Pires ging der letzte 98er-Held in Rente. Wir haben den Kader zum Durchklicken:

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FABIEN BARTHEZ: Der Glatzkopf hielt den Laden der Franzosen dicht und avancierte zum Publikumsliebling.

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Aktiv war der heute 44-Jährige bis Sommer 2007, ehe er beim FC Nantes seine Karriere beendete.

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Seither ließ er als Motorsportler (u.a. Teilnahme an den 24h von LeMans) aufhorchen, im Fußball war er zeitweise als Funktionär aktiv.

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LIONEL CHARBONNIER: Lionel wer? Charbonnier gehört zu den "No Names" des damaligen Kaders und stand seinerzeit bei AJ Auxerre unter Vertrag.

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Seine Fußballschuhe hing der 66er-Jahrgang 2002 an den Nagel, blieb dem Fußball aber stets treu.

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So verdiente sich Charbonnier seine Sporen u.a. als Teamchef von Tahita, technischer Direktor von Indonesien oder zuletzt als Coach des kongolesischen Klubs SM Sanga Balende.

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BERNARD LAMA: Der 183cm große Ex-Torhüter war bei der EURO 1996 noch Stammtorhüter, fiel aber mit seinen Eskapaden in Ungnade.

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Nach einem positiven Dopingtest 1997 (Barthez hatte einen 1995) wurde er immerhin als Ersatz-Goalie nominiert. Aktiv war er bis 2001 (Stade Rennes).

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2006 übernahm er kurzfristig den Trainerposten der kenianischen Nationalmannschaft, heute setzt er sich vorwiegend für die Jugend ein ("Jubilama") und unterstützt den Fußball in Französisch-Guyana.

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LAURENT BLANC: Der Abwehrchef avancierte mit seinem Golden Goal gegen Paraguay zum Achtelfinal-Helden, versäumte aber das Finale aufgrund einer Rotsperre.

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Mit dem EM-Titel 2000 trat er aus der Nationalmannschaft zurück, 2003 beendete er auch seine Vereinskarriere bei Manchester United.

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Vom Fußball kam er nie los. Nachdem er drei Jahr Bordeaux coachte, war er von 2010 bis 2012 französischer Teamchef. Inzwischen eilt er mit PSG von Erfolg zu Erfolg.

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VINCENT CANDELA: Bei der Heim-WM war er lediglich Ergänzungsspieler und kam nur auf einen Vorrundeneinsatz gegen Dänemark.

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Auch zwei Jahre später war er Backup, auf dem Weg zum EM-Titel waren ihm immerhin zwei Einsätze vergönnt. Aktiv blieb der mittlerweile 42-Jährige bis 2007.

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Aus einem Engagement als möglicher Co-Trainer von Laurent Blanc wurde nichts, dafür fungiert er ab und an als TV-Experte und hat ein eigenes Restaurant.

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MARCEL DESAILLY: Der ehemalige Milan- und Chelsea-Star war in der Innenverteidigung nicht zu bezwingen und schon gar nicht zu ersetzen.

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Bis zum Endspiel einer der fairsten Verteidiger des Turniers, flog er ausgerechnet in diesem mit Gelb-Rot vom Platz.

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Nach seinem Karriereende 2005 in Katar gründete er eine Jugend-Akademie und wurde Athletenbotschafter. Auch als Experte kommt er immer wieder zum Einsatz.

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FRANK LEBOEUF: Er war der Nutznießer der Blanc-Sperre und durfte im Finale ran. 

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Insgesamt blieb er bis 2002 Teil des Nationalteams, 2005 sagte er dem Profifußball in Katar Lebewohl.

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Danach war er als Schauspieler aktiv und trat als Kandidat einer Realitiv-TV-Sendung in Erscheinung.

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BIXENTE LIZARAZU: Er beackerte unermüdlich die linke Abwehrseite und bestritt insgesamt 97 Länderspiele (bis 2004).

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Im Gedächtnis blieb auch seine Zeit beim FC Bayern, mit dem er u.a. die Champions League gewann. Dort zog er 2006 einen Schlussstrich unter seine aktive Karriere.

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Der 69er-Jahrgang wurde als Co-Moderator fürs französische Fernsehen verpflichtet und kaufte mit Ex-Kollegen (Alain Boghossian und Zinedine Zidane) Anteile am aktuellen Zweitligisten Evian.

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LILIAN THURAM: Seine Sternstunde hatte der Rechtsverteidiger im Halbfinale, als er beim 2:1-Sieg über Kroatien beide Treffer erzielte.

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Es sollten zugleich seine einzigen bleiben - in wohlgemerkt 142 Spielen, die er am Ende seiner Karriere 2008 auf dem Buckel hatte.

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Thuram gründete eine Stiftung gegen Rassismus und wurde 2008 in den Bundesrat des Fußballverbandes gewählt. Des Weiteren engagiert er sich im Kampf gegen soziale Ungleichheit.

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ALAIN BOGHOSSIAN: Bei der WM 1998 wurde er des Öfteren als Joker eingesetzt, so auch im Endspiel beim 3:0-Erfolg über Brasilien.

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Aktiv blieb er bis 2003, ehe er bei Espanyol Barcelona entschied, seiner Karriere ein Ende zu setzen.

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Auch er gehörte den Ex-Kickern, die Anteile an Evian erwarben. Zudem kennen ihn Eurosport-Zuseher als TV-Experten.

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DIDIER DESCHAMPS: Er war der Kapitän der WM und war maßgeblich am riesigen Erfolg der Franzosen rund um die Jahrtausendwende beteiligt.

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Direkt nach seinem Karriereende 2001 wechselte er auf die Trainerbank der AS Monaco. Es folgten Juventus Turin und Olympique Marseille.

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Seit 2012 ist er Teamchef der "Equipe Tricolore" und will bei der Heim-EURO im Sommer für den nächsten großen Titel sorgen.

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BERNARD DIOMEDE: Nur echten Experten ist der mittlerweile 42-Jährige ein Begriff.

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Auf immerhin drei Einsätze brachte es Diomede 1998, nach dem Achtelfinale wurde er allerdings nicht mehr berücksichtigt.

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2006 beendete er seine Karriere, aktuell ist er U17-Teamchef in Frankreich. Zudem gründete er die "L'Academie Bernard Diomede", die vom Bildungsministerium unterstützt wird und sich für Jugendliche einsetzt.

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YOURI DJORKAEFF: Er war fester Bestandteil der 98er-Truppe (sieben Einsätze) und jederzeit für das eine oder andere Gustostückerl gut.

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Seine Karriere ließ er 2006 in New York ausklingen, international feierte er bereits 2002 nach 82 Länderspielen und 28 Treffern seinen Abschied.

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Der 47-Jährige ging unter die Autoren und veröffentliche eine Autobiografie namens "Snake". Djorkaeff machte es vielen Kollegen gleich und arbeitete ebenfalls als TV-Experte, zudem gründete auch er eine Stiftung, um Jugendlichen unter die Arme zu greifen.

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CHRISTIAN KAREMBEU: Auf vier Einsätze, darunter einen 57-minütigen im Finale, brachte er es im Rahmen der WM 1998.

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Der 45-Jährige war ein begnadeter Kicker, sorgte aber auch abseits des Platzes für Aufsehen - so mit seiner Ex-Frau, dem bekannten Model Adriana Karembeu.

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Nach seiner Karriere förderte er den ozeanischen Fußball - wurde er doch selbst in Neukaledonien geboren. Auch Karembeu ist Fernsehkonsumenten zudem als Experte bekannt.

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EMMANUEL PETIT: Er stach nicht nur mit seinen langen Haaren, sondern auch durch seinen ausgeprägten Kampfgeist hervor.

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Im Endspiel machte er mit seinem Treffer zum 3:0 endgültig den Sack zu, als Aktiver blieb er dem Fußball bis 2004 (Chelsea) erhalten, seinen Rücktritt verkündete er nach monatelanger Vereinssuche im Jänner 2005.

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Neben seiner Beratertätigkeit veröffentlichte Petit auch ein Buch, zudem war er schon für mehrere Fernsehsender als Experte und Co-Kommentator im Einsatz.

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ROBERT PIRES: Bei seiner Heim-WM hatte er die Rolle des Ergänzungsspieler inne, drei Einsätze (einer von Beginn an) hatte er 1998 auf der Habenseite.

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Für Aufsehen sorgt der 42-Jährige aktuell, weil er als letzter 98er-Weltmeister seine Karriere beendete.

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Pires war bis zuletzt beim FC Goa in Indien im Einsatz. "Mit 42 Jahren ist der Moment gekommen, wo man aufhören und Platz für die Jungen machen muss", findet er.

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PATRICK VIEIRA: Bei der WM 1998 wurde er gerade 22. Neben dem Dänemark-Spiel in der Vorrunde (über 90 Minuten) gönnte ihm Trainer Jacquet auch einen Kurzeinsatz im Finale.

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Vieira kickte für zahlreiche Topklubs (u.a. Milan, Arsenal, Juve, Inter), seine Karriere beendete er 2011 bei Manchester City.

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Den Skyblues blieb er von 2013 bis 2015 auch als U21-Coach treu, mittlerweile ist er als Trainer des Schwestern-Vereins New York City FC tätig.

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ZINEDINE ZIDANE: Er war schon längst ein Star, wurde mit der WM allerdings zum absoluten Sport-Superstar und - vor Hermann Maier - zum Weltsportler 1998 gewählt.

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Seine beiden WM-Finaltore gingen in die Geschichte ein, ebenso sein internationaler Abschied acht Jahre später, als er Marco Materazzi im Finale 2006 einen Kopfstoß verpasste.

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Als Trainer ist der einstige Hitzkopf (sah auch bei der WM 98 Rot in der Vorrunde) deutlich ruhiger. Seit 4. Jänner trainiert er mit Real Madrid einen der besten Vereine der Welt.

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CHRISTOPHE DUGARRY: Zu Turnierbeginn in der Startelf, zwischendurch abgemeldet, im Finale immerhin Joker. Dugarry machte 1998 so einiges mit.

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Bis 2002 diente er der "Grande Nation", aktiv blieb er bis 2005. Dann setzte er in Katar, wo er für den Qatar Sports Club ohne Einsatz blieb, seiner Karriere ein Ende.

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Als TV-Kommentator gehört er inzwischen zu den Besten in Frankreich und staubte schon mehrfach Auszeichnungen ab. Französische Zocker kennen ihn als (ehemalige) Stimme von Pro Evolution Soccer.

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STEPHANE GUIVARC'H: Kaum zu glauben, aber er war tatsächlich die Nummer eins im Sturm der Franzosen. Nicht umsonst hieß es, die Mannschaft hätte den Titel ohne echten Stürmer gewonnen.

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Auf sechs Einsätze brachte er es seinerzeit, Treffer war ihm keiner vergönnt. Seine Karriere im Nationalteam endete 1999, als Vereinsfußballer sagte er 2002 "Adieu".

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In der Karriere danach machte er sich zunächst als TV-Berater einen Namen, trainierte unterklassige Vereine und wurde sogar Klubpräsident. Wie Dugarry fungierte auch er als Stimme von PES.

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THIERRY HENRY: Blutjung (20) war er, als sein Stern bei der WM aufging.

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Mit drei Treffern in sechs Spielern war er Topscorer der "Grande Nation", im Finale war er aber nur Zuschauer.

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Bei Arsenal-Fans genießt er bis heute Kult- und Legenden-Status, wie eine Statue vor dem Emirates Stadium beweist. Henry engagiert sich als Anti-Rassismus-Botschafter und ist - welch Überraschung - auch als TV-Experte engagiert.

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DAVID TREZEGUET: Er war der Jüngste im 22-Mann-Kader Frankreichs und erzielte immerhin einen Treffer bei sechs Einsätzen.

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In die Geschichte ging er zwei Jahre nach der WM ein, als er Frankreich mit seinem Golden Goal im Finale gegen Italien zum Titel schoss.

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Erst im Jänner 2015 erklärte er seine Karriere für beendet und kehrte zurück ins Management von Juventus, wo er von 2000 bis 2010 aktiv war.

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Trainer der Weltmeister-Mannschaft war AIME JACQUET.

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Der heute 74-Jährige wurde in Frankreich zum "Trainer des 20. Jahrhunderts" gewählt und wechselte nach dem Titelgewinn auf den Posten des Technischen Direktors.

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Im Jahr des WM-Titel wurde er von der Ehrenlegion zum Ritter geschlagen, 2007 ernannten man ihn sogar zum Offizier. Ein Jahr zuvor trat er seinen wohlverdienten Ruhestand an.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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