Kompromiss um Regionalliga Ost gefunden?
Im Streit um eine mögliche Aufstockung der Regionalliga Ost, die nach jetzigem Stand nur aus 13 Vereinen besteht, scheint sich eine Lösung anzubahnen.
Wie Wiens Landespräsident im Gespräch mit "90minuten.at" ankündigt, wurde bei der Sitzung der Vereinsvertreter mit den Landesverbänden aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ein Kompromiss gefunden. Weil der Kompromiss am Dienstag noch einmal unter den Vereinen besprochen wird, gibt es aber noch keine Details.
Eine Aufstockung auf 16 Vereine dürfte aber vom Tisch sein, obwohl die RLO-Vereine in den letzten Tagen Klage-Verzichtserklärungen aller relevanten Klubs aus anderen Ligen einholten und das Haupt-Gegenargument damit entkräften wollten (HIER nachlesen>>>).
"Die Standpunkte der Vereine und der Landesverbände heute waren klar, es war eine gute Atmosphäre. Eine 16er-Regionalliga wird es aber nicht geben", meint der Wiener Boss und erteilt einer Aufstockung damit die Absage. "Die Entwicklung rund um den Corona-Virus hat uns alle mitgenommen, es war jetzt beim besten Willen nicht mehr möglich, dass wir eine 16er Liga umsetzen."
Ein Boykott der 13 RLO-Vereine dürfte abgewendet sein, sollten sie den Kompromiss final absegnen. Laut Sedlacek wird es für die Klubs mehr Spiele und Geld geben.