Ex-Coach rechnet mit Austria Salzburg ab

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Seit vergangenem Sonntag ist Didi Emich nicht mehr Trainer von Regionalliga-West-Klub Austria Salzburg.

In den "Salzburger Nachrichten" findet der Betreuer deutliche Worte über den Absturz der Violetten, die aktuell den letzten Tabellenplatz in der Westliga innehaben.

"Es gibt bei der Austria einfach zu viele Nebenschauplätze", so Emich über einen der Gründe über die Misere der Salzburger, die zuletzt das Stadtduell gegen den SAK mit 1:2 verloren hatten.

"Einige Spieler verdienen zu gut"

Eine Kehrtwende hätte sich Emich nicht mehr zugetraut: "Die kann man nur schaffen, wenn rundherum nichts passiert und man sich auf das Sportliche konzentrieren kann. Bei der Austria geht das leider nicht. Der Verein ist immer wieder negativ in den Schlagzeilen und das Sportliche steht zu selten im Vordergrund."

Sein Verhältnis zu Führungsspielern soll unter anderem zur Entlassung geführt haben. An der Kritik an ihnen hält Emich fest: "Ich habe natürlich einige Spieler, die bei der Austria gut verdienen, kritisiert. Sie haben einfach ihre Leistung nicht gebracht. Und mit dieser Kritik konnten einige nicht umgehen."

Deutliche Worte Richtung Fanklub

Auch der Anhang bekommt vom 49-Jährigen sein Fett ab: "Ich bin kein Nestbeschmutzer, der das Nest beschmutzt, sondern ich will das Nest säubern. Und ich muss mich nicht unbedingt einem Fanklub unterordnen, der glaubt, dass er wichtiger ist als das Ganze."

An eine positive Zukunft beim 2005 neu gegründeten Klub glaubt Emich nicht: "Man müsste den Sanierungsprozess so schnell wie möglich durchziehen. Nur ist das nicht möglich, weil man immer wieder unnötig Geld, zum Beispiel für Strafen wegen der Pyrotechnik, rausschmeißen muss."


Textquelle: © LAOLA1.at

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