ÖFB-U21 vor wichtigem Spiel gegen Serbien

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Das österreichische U21-Naitonalteam trifft am Freitag um 18 Uhr im Spitzenspiel der EM-Qualifikationsgruppe 7 auswärts auf Serbien.

Derzeit liegen die Österreicher auf dem zweiten Tabellenrang. Dieser würde genügen, um in das Play-Off um die zwei verbleibenden Tickets für die EM-Endrunde 2019 einzuziehen - vorausgesetzt das Team liegt nach den letzten zwei Spieltagen unter den vier besten Gruppenzweiten.

Ein Sieg am Freitag würde die Weichen in Richtung Play-Off stellen.

Schwierige Aufgabe gegen ungeschlagene Serben

Den Gastgebern fehlt nach acht Siegen aus acht Spielen nur noch ein Zähler zum vorzeitigen Gruppensieg, der die Teilnahme an der Endrunde vom 16. bis 30. Juni 2019 in Italien/San Marino bringt.

Für Österreich, das bei 18 Punkten hält und zum Abschluss am Dienstagabend in St. Pölten noch Russland (16 Punkte) empfängt, geht es in Serbien um wichtige Zähler im Kampf um den Einzug ins Play-off der vier besten Gruppenzweiten. Dafür könnten drei Punkte aus den verbleibenden beiden Spielen reichen. Verlassen wollen sich die Österreicher darauf jedoch nicht, deshalb soll der serbische Erfolgslauf gestoppt werden.

"Serbien ist neben Frankreich das einzige Team, das alle Spiele gewonnen hat. Sie zählen derzeit klar zu den Besten in Europa. Gegen solche Mannschaften zu bestehen, ist eine besondere Herausforderung, die wir gerne annehmen", betonte ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch vor der Abreise am Donnerstag.

Für U21-Coach Gregoritsch sind Punkte möglich
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"Wenn wir geduldig auftreten, körperlich dagegenhalten und uns an die taktischen Vorgaben, vor allem im Spiel gegen den Ball, halten, dann ist es auch möglich, in Serbien etwas zu holen. Ich bin überzeugt, dass wir die Qualität haben, um auch dieser schwierigen Aufgabe gewachsen zu sein."

"Er ist ein Topstürmer"

Angesichts der Bedeutung der Begegnung erwartet Gregoritsch die Serben in stärkster Besetzung, also auch mit Frankfurt-Star Luka Jovic, der in der laufenden Quali bisher schon sieben Treffer und vier Assists verbucht hat.

"Er ist ein Topstürmer und unterstreicht Woche für Woche bei Eintracht Frankfurt, welche Qualität er hat. Ihn in den Griff zu bekommen, wird sicherlich auch ein Schlüssel sein", erklärte der 60-jährige Steirer.

Gregoritsch plagen allerdings Personalsorgen. So hatte er bis Donnerstag bereits acht Spieler - u.a. Topscorer Mathias Honsak (6 Tore) - vorgeben müssen. Unmittelbar vor der Abreise nach Novi Sad kam ein weiterer Ausfall hinzu: Ried-Tormann Johannes Kreidl blieb wegen einer Knieprellung zu Hause, Kapfenberg-Goalie Fabian Ehmann wurde für ihn nachnominiert.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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