Gregoritsch und Schöpf würden in der U21 aushelfen

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Michael Gregoritsch und Alessandro Schöpf könnten sich vorstellen, das U21-Nationalteam im Playoff-Rückspiel gegen Spanien am kommenden Dienstag zu verstärken.

"Ich bin nie gefragt worden. Aber wenn ich jemals gefragt werde, ob ich es mir vorstellen könnte, bei der U21 zu spielen, würde ich natürlich Ja sagen, weil es zu einem gewissen Grad auch meine Mannschaft ist, mit der ich vor drei Jahren in der U21 gestartet bin und danach auch die Qualifikation gespielt habe", erklärt Gregoritsch.

Während das A-Team gegen die Slowakei testet, geht es für die Elf von U21-Teamchef Werner Gregoritsch in Albacete um die historische erste Qualifikation für eine U21-Europameisterschaft. Das Hinspiel steigt am Freitag in St. Pölten.

Schöpf: "Es ist einiges möglich"

Neben Gregoritsch und Schöpf wären aus dem Kreis der Auserwählten von Marcel Koller auch Louis Schaub, Marcel Sabitzer und Valentino Lazaro für die U21-Auswahl spielberechtigt.

"Spanien hat natürlich eine sehr gute Mannschaft mit viel Qualität, aber wir haben auch sehr viel Qualität im U21-Team. Wenn sie einen guten Tag erwischen und ihre Qualität auch abrufen können, ist einiges möglich", traut Schöpf seinen Kollegen die Sensation gegen den haushohen Favoriten zu.

Absprachen darüber, ob er im Fall der Fälle selbst mithelfen könnte, gibt es nicht: "Also ich habe noch gar nichts davon gehört. Mit mir ist noch nicht gesprochen worden. Man wird jetzt einmal abwarten, wie das Hinspiel ausgeht. Dann wird man sehen, was passiert. Ich lasse das einfach auf mich zukommen. Ich glaube, dass das auch mit Schalke abgesprochen werden muss."

Gregoritsch: "A-Team das Höchste der Gefühle"

Gregoritsch wiederum ist natürlich bestens über die Situation im U21-Team im Bilde, nicht nur weil sein Vater der Cheftrainer ist.

"Mit meinem Papa bin ich natürlich in Kontakt - nicht täglich, aber diese Woche haben wir schon telefoniert. Ich werde natürlich heute Abend einen Tag vor dem Spiel noch einmal mit ihm telefonieren. Zudem steht mit Andi Leitner einer meiner besten Freunde im Kader, mit ihm schreibe ich auch recht viel. Ich weiß, wie es in der Mannschaft zugeht - aber das weiß ich immer, das ist keine besondere Situation."

Ob es zur Aushilfe bei der U21 kommt, "entscheidet in erster Linie der Teamchef in Abstimmung mit meinem Papa." Viel wird natürlich vom Hinspiel der U21 abhängen. Allerdings gilt es wohl auch Kollers Pläne nicht außer Acht zu lassen.

Das Slowakei-Spiel ist eine der seltenen Gelegenheiten für den Schweizer, kaum eingesetzten Kadermitgliedern eine Chance zu geben. Gut möglich, dass er sich den HSV-Legionär einmal von Beginn an anschauen möchte.

Gregoritsch nimmt es, wie es kommt: "Es wurde so entschieden, dass ich jetzt oben dabei bin, und das ist auf keinen Fall etwas, was ich beweinen müsste. Für mich ist es das Höchste der Gefühle in einer Fußballer-Karriere, dass ich hier dabei bin. Aber sollte es aus diversen Gründen so sein, dass ich der U21 helfen sollte, werde ich natürlich auch dort alles geben.

Peter Altmann




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