Gregoritsch: "Wir wissen nichts von denen"

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Die ÖFB-U21 startet am Donnerstag, um 20:30 Uhr, in Ritzing in die EM-Quali. Der Gegner ist eine große Unbekannte.

"Es ist das erste U21-Spiel von Gibraltar. Wir haben überhaupt nichts von denen. Es gibt kein Video-Material, es gibt mehr oder weniger gar keine Informationen", beklagt Teamchef Werner Gregoritsch mangelndes Scouting-Material.

Sascha Horvath ergänzt: "Wir haben keine Ahnung, was da auf uns zukommt."

Sein Team müsse sich jedenfalls "bewusst sein, dass wir das Spiel machen müssen", so Gregoritsch, der auf die beiden verletzten Rapid-Profis Philipp Malicsek (Adduktoren) und Maximilian Wöber (Sprunggelenk) verzichten muss.

Der Coach jedenfalls hofft, dass sich seine Truppe ein wenig unösterreichisch gibt. "Es ist ja irgendwie eine österreichische Krankheit, dass Partien gegen vermeintlich schwächere Gegner die schwierigsten sind – das sieht man ja auch im Vereinsfußball."

Gewarnt, aber mit Selbstvertrauen

Empoli-Legionär Arnel Jakupovic hat die Warnungen des Teamchefs offenbar schon verinnerlicht und erklärt: "Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen."

Am nötigen Selbstvertrauen mangelt es dem neuen U21-Team jedenfalls nicht. Bayern-Profi Marco Friedl sagt: "Von dieser Mannschaft ist sehr viel zu erwarten. Wir haben sehr viel Qualität."

In der Gruppe mit Gibraltar, Serbien, Russland, Mazedonien und Armenien soll erstmals in der ÖFB-Geschichte die Qualifikation für die U21-EM geschafft werden.

Gregoritsch ist zuversichtlich: "In dieser Mannschaft sind sehr gute Fußballer mit Perspektiven in Richtung A-Team. Es macht mir große Freude, mit dieser hungrigen Mannschaft zu spielen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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