Franco Foda zu Auslosung: "Wir hatten schon Glück"

Franco Foda zu Auslosung: Foto: © GEPA
 

Es hätte schlimmer kommen können.

Das ist auch Franco Foda bewusst. In den WM-Quali-Playoffs geht es für den Teamchef des ÖFB um nicht weniger als seinen Job. Und da spielt auch er lieber gegen Wales und Schottland oder die Ukraine als etwa Italien oder Portugal.

Im Halbfinale (24. März) trifft Österreichs auswärts auf Wales, im Falle eines Sieges dann am 29. März daheim auf den Sieger aus dem Duell Schottland-Ukraine. Wären David Alaba und Co. Pfad C zugewiesen worden, müssten sie in einer Gruppe mit Italien und Portugal antreten. Losglück nennt sich das.

So sieht es auch Foda: "Pfad C ist sicherlich die schwierigste Gruppe. Das ist bitter für Italien und Portugal. Insofern hatten wir natürlich schon auch etwas Glück, dass wir nicht in diese Gruppe gelost wurden." ÖFB-Präsident Gerhard Milletich ergänzt: "Fortuna hat es mit uns gut gemeint." Alles zur Auslosung >>>

"Was würde es Schöneres geben?"

Er sei "guten Mutes", denn "es ist alles möglich in dieser Gruppe". Die WM sei freilich nach wie vor "unser großes Ziel, unser großer Traum". "Was würde es Schöneres geben, als daheim bei einem Finale in Wien den Sack zuzumachen?", grinst der Deutsche.

Aber natürlich müssen die zwei Siege erst einmal eingefahren werden. Und die Waliser sind keine Jausengegner. "Wales hat in der WM-Quali daheim kein Spiel verloren", warnt Foda. Tatsächlich ist es weder Belgien - zum Zeitpunkt des Duells aber schon fix qualifiziert -, noch Tschechien, Estland oder Belarus gelungen, in Wales zu gewinnen.

Und auch die Duelle in der Quali zur WM 2018 sind eine Warnung: "2017 hatten wir keine guten Erfahrungen mit Wales. Wir haben zuhause 2:2 gespielt, in Wales 0:1 verloren." Aber: "Wenn alle fit sind, wir alle Mann an Bord haben, die Spieler in einem guten Rhythmus sind, haben wir die Möglichkeit, zu gewinnen."

Fodas Rezept: "Wir brauchen einen sehr, sehr guten Plan und natürlich auf etwas Spielglück."

Mit Schottland oder der Ukraine will sich Foda erst nach dem Duell mit Wales beschäftigen. Es sind zwei Gegner, mit denen es das ÖFB-Team in den vergangenen Monaten zu tun bekommen hat. Die Ukraine wurde bei der EURO mit 1:0 besiegt, gegen Schottland setzte es in der WM-Quali eine 0:1-Heimniederlage und ein 2:2 auswärts.

"Es ist sicher kein Nachteil, dass wir beide Teams sehr gut kennen. In Schottland hätten wir eigentlich gewinnen müssen, das Spiel daheim geht normal Unentschieden aus", analysiert Foda.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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