Endstand
1:2
0:1 , 1:1
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Stromausfall? Das sagen die ÖFB-Kicker

Stromausfall? Das sagen die ÖFB-Kicker Foto: © GEPA

"Für mich war das leider ein Déjà-vu", muss David Alaba grinsen.

Nach dem Champions-League-Finale mit Real begann auch das Nations-League-Duell gegen Dänemark mit Verspätung, diesmal wegen eine Stromausfalls gar eineinhalb Stunden später als geplant und ob einer 1:2-Niederlage mit weniger erfreulichem Ergebnis.

Der ÖFB-Kapitän zieht nach dem Schlusspfiff den Hut vor den Anhängern: "Ich möchte den Fans ein Danke aussprechen, dass sie Geduld gezeigt haben, bis zum Ende da waren und uns wirklich unterstützt haben. Die Stimmung war hervorragend."

Um 22:15 Uhr erfolgte der Ankick, geplant war ursprünglich 20:45 Uhr.

VIDEO - die besten Szenen von Österreich gegen Dänemark:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Bei Laune halten

Im Happel-Oval versuchte Stadionsprecher Andy Marek das Publikum bei Laune zu halten und animierte sie mangels Flutlicht unter anderem zu einem Lichtermeer mit ihren Handys - untermalt von den passenden Klängen aus den Lautsprechern.

Dies ergab durchaus beeindruckende Bilder, die Marko Arnautovic "an ein Konzert" erinnerten.

Auch die dänischen und österreichischen Spieler mussten irgendwie bei Laune gehalten werden, vor allem ihre Körper.

"In der Zwischenzeit konnte man die Spannung ohnehin nicht aufrechterhalten, weil es draußen dunkel war und keiner seriös beantworten konnte, ob überhaupt gespielt wird", erläutert Teamchef Ralf Rangnick.

Kein Zeitgefühl

Konrad Laimer empfand die Situation als unangenehm, "weil du einfach kein Zeitgefühl hast. Du sitzt da, bist bereit rauszugehen und auf einmal heißt es, der Strom ist ausgefallen. Dann hoffst du natürlich, dass es nur zehn bis 15 Minuten sind."

So lange, wie es letztlich gedauert hat, "fährst du wieder komplett runter und musst wieder raus zum aufwärmen. Es war nicht optimal, aber wir haben trotzdem die Energie auf den Platz gebracht. Man hat gemerkt, dass wir unbedingt gewinnen wollten, auch wenn wir uns nicht belohnt haben."

Rangnick hielt, bevor es dann tatsächlich los ging, noch einmal eine Ansprache an die Mannschaft.

"Am Ende ging es auch um Strom und Energie. Wir haben gezeigt, dass das Energie-Level wieder hoch war bei uns. Was wir investiert haben, wie wir am Ende einer langen Saison marschiert sind, war wirklich überragend", so der Deutsche.

Nicht als Ausrede hernehmen

Auch wenn es keine einfache Situation war, letztlich musste man es so oder so nehmen, wie es kommt, verdeutlicht Xaver Schlager.

Denn: "Im Endeffekt ist es ja für beide Teams gleich. Also kann man es nicht als Ausrede hernehmen. Das sind Sachen, die man nicht beeinflussen kann. Die muss man so hinnehmen und darf sich nicht verrückt machen lassen, weil man eh nix tun kann."

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