Foda-Sonderlob für Louis Schaub

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Die Siegesserie von ÖFB-Teamchef Franco Foda hält nach dem 1:0-Erfolg gegen WM-Gastgeber Russland (HIER zum Spielbericht) weiter an.

„Ich bin klarerweise sehr zufrieden, vor allem über die Art und Weise wie wir aufgetreten sind“, freut sich der Teamchef nach seinem 4. Sieg im 4. Spiel.

Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit zeigt sich Foda von der Moral der Spieler begeistert: „Ich muss der Mannschaft hoch anrechnen, dass sie über 90 Minuten extreme Willensstärke an den Tag gelegt hat, sie hat gebissen bis zum Ende und wollte den Sieg unbedingt mit nach Hause nehmen.“

Die Highlights des ÖFB-Erfolgs gegen Russland:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Auch dass der Gegner Russland unter seinem Niveau performt hat, lässt Foda nicht stehen: „Es ist nicht meine Aufgabe, die Leistung von Russland zu beurteilen. Man hat in den letzten Spielen schon gesehen, wozu sie in der Lage sind. Sie haben gegen Spanien ein 3:3-Remis erreicht. Man hat in den vergangenen Spielen gesehen, dass sie ein gutes Umschaltspiel haben, aber das haben wir nicht zugelassen.“

Lob für Zulj und Schaub

Angesprochen auf Spieler, die noch nicht zum Stamm der Nationalelf gehören, zeigt sich Foda überaus zufrieden.

Zu Startelf-Debütant und Bundesliga-Spieler der Saison Peter Zulj meint er: „Zulj hat das bestätigt, was er das ganze Jahr bei Sturm Graz gezeigt hat.“

Auch Bald-Köln-Legionär Louis Schaub, der sich in der ersten Spielhälfte nur selten in Szene setzen konnte und in der Pause für Guido Burgstaller Platz machen musste, lobt der Teamchef: „Louis Schaub hat sich gut in den Zwischenräumen bewegt, es war nur ein taktischer Wechsel.“

Generell zeigt sich der Teamchef zufrieden, wie die Spieler taktisch agiert haben und bei Bedarf problemlos das System umgestellt haben. So begann das Team mit einem 5-4-1 mit einer Raute im Mittelfeld, stellte nach rund 25 Minuten auf ein 3-4-3 bei gegnerischem Ballbesitz um und im zweiten Durchgang spielte man im 3-5-2-System.

Keine besondere Vorfreude auf den Weltmeister

Abseits all des Lobes für seine Spieler bleibt Foda hinsichtlich Euphorie auf das Testspiel gegen sein Heimatland und den aktuellen Weltmeister Deutschland (Samstag, 2. Juni um 18 Uhr) zurückhaltend.

„Ich habe mir noch keine Gedanken zu Deutschland gemacht, der Fokus lag voll auf Russland. Als Trainer kann man sich nicht auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren“, so der 52-Jährige.

Eines ist für Foda allerdings sicher: In den nächsten beiden Testspielen gegen Deutschland und Brasilien (Sonntag, 10. Juni um 16 Uhr) spielt man gegen den kommenden Weltmeister: „Ich bin überzeugt davon, dass entweder Deutschland oder Brasilien Weltmeister werden.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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