Foda möchte im Team keine Transfer-Spekulationen

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Stefan Lainer wird dieser Tage mit einem Wechsel zu Napoli in Verbindung gebracht, die Zukunft von Aleksandar Dragovic ist völlig offen, Peter Zulj peilt einen Millionen-Transfer an, Thomas Murg soll bei Atalanta Bergamo ein Thema sein.

Der Nationalteam-Termin am Saisonende ist traditionell geprägt von Transfer-Spekulationen. Derzeit kommt hinzu, dass sich so mancher ÖFB-Kicker bei den Siegen gegen Russland und Deutschland zusätzlich in die Auslage gespielt hat.

Zum Beispiel Zulj. Als der Sturm-Mittelfeldspieler bei seinem Medientermin am Donnerstag eine zweite Frage zum Thema Wechsel gestellt bekommt, geht Franco Foda dazwischen und ergreift selbst das Wort.

Foda stellt klar: "Das möchte ich nicht!"

So gut es für einen Teamchef ist, wenn seine Akteure mit guten Leistungen auffallen, so groß ist auch die Gefahr von Ablenkungen durch Transfer-Verhandlungen.

"Bei uns im Team ist das absolut kein Thema. Das möchte ich auch nicht!", stellt der Deutsche klar und fordert absolute Konzentration im Hinblick auf das Testspiel gegen Brasilien am Sonntag: "Die Spieler sind extrem auf das Nationalteam fokussiert. Ich glaube nicht, dass sich im Moment ein Spieler mit dem Verein beschäftigt."

Alle lange genug im Geschäft

"Es gibt nun mal in dieser Phase, gerade vor einer Weltmeisterschaft, in dieser Wechselperiode, viele Gerüchte und Spekulationen, aber ich glaube, wir sind alle lange genug im Geschäft, um mit so einer Situation umgehen zu können. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass sich jemand bei uns mit anderen Dingen beschäftigt, denn sonst könntest du nicht solche Leistungen wie gegen Russland und Deutschland abrufen. Ich erwarte mir auch von jedem Spieler, dass er sich jetzt noch einmal voll konzentriert", unterstreicht Foda.

Es ginge darum, im letzten Spiel gegen Brasilien noch einmal alles zu investieren, um ein gutes Spiel an den Tag zu legen: "Danach werden sich die Spieler auch mit anderen Sachen beschäftigen, keine Frage."

Interesse von Großklubs eine Auszeichnung

Wobei es der 52-Jährige durchaus auch als Auszeichnung versteht, dass sich seine Spieler ins Rampenlicht gespielt haben: "Auf der anderen Seite ist es schön, wenn man überhaupt irgendwo bei einem Großverein im Gespräch ist. Aber das ist nicht meine Baustelle. Ich glaube, es ist wichtig, dass dann auch die richtigen Leute, die sich mit diesen Themen zu beschäftigen haben, die richtigen Entscheidungen treffen werden."

Damit meint Foda neben den Spielern wohl ihr Umfeld inklusive ihrer Berater. Mit dem Leben der Spielerberater beschäftigt sich auch die 12. Ausgabe von "LAOLA1 on Air - der Sport-Podcast", die du hier anhören kannst.

Textquelle: © LAOLA1.at

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