Causa Alaba: Koller haut auf den Tisch

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Marcel Koller reicht es.

Der ÖFB-Teamchef weist die von Kolumnist Michael Jeannee ("Kronen Zeitung") verbreiteten Gerüchte, er werde von David Alaba erpresst, dass dieser im Nationalteam im Mittelfeld zum Einsatz kommt, entschieden zurück. "Absoluter Schwachsinn ist das", so die klare Ansage des Schweizers in der "Süddeutschen Zeitung".

Seinen Schützling nimmt der 55-Jährige in Schutz: Die in Österreich immer häufiger werdende Kritik am Bayern-Legionär bezeichnet Koller als "Wahnsinn".

Deshalb spielt Alaba im Mittelfeld

Der Coach begründet, warum Alaba im ÖFB-Team im Mittelfeld zum Einsatz kommt, obwohl er in der deutschen Bundesliga seit Jahren als linker Verteidiger aufläuft.

Auch die LAOLA1-Dreierkette sieht es wie Marcel Koller:
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Äußere Einflüsse würden dabei keine Rolle spielen, das sei alleine seine Entscheidung: "Wir sprechen viel und vertrauen einander, aber diese Entscheidung hat allein mit meiner Überzeugung zu tun."

Für ihn gehöre der 24-Jährige ins Mittelfeld, weil es in Österreich keine Spieler gibt, die ähnlich ballsicher sind. Außerdem könnte Alaba den finalen Pass spielen wie sonst niemand.

Koller gibt Versprechen ab

Die zuletzt etwas schwankenden Leistungen sind aber auch dem Teamchef aufgefallen. Er sieht es aber eher als Wandel an: "Seit der EURO merkt man, dass er sich mehr Gedanken macht. Er will wissen, was seinem Spiel guttut. Lange Zeit hat er von seiner Jugendlichkeit profitiert, jetzt merkt man, dass er ins Erwachsenenalter reinkommt."

Laut Koller werde Alaba in spätestens drei Jahren jene Führungsfigur sein, die ganz Österreich schon jetzt in ihm sieht. "Aber noch ist er 24, das ist ein Alter, in dem junge Menschen auf der Suche nach sich selbst sind", fordert der 55-Jährige etwas Geduld.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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