Moritz Bauer kommt dem ÖFB-Team näher

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Eine der größten Auffälligkeiten des neuen ÖFB-Kaders ist die erstmalige Einberufung von Moritz Bauer auf Abruf.

Der gebürtige Schweizer mit österreichischem Vater stellt also in Zukunft eine ernstzunehmende Alternative als Rechtsverteidiger dar.

Diesmal reichte es trotz des Verzichts auf Florian Klein noch nicht, da für Stefan Lainer der A-Team-Traum in Erfüllung ging.

"Stefan ist mehr im Rhythmus als Moritz, der im Frühjahr erst zwei Spiele absolviert hat", begründet Teamchef Marcel Koller.


Koller hatte noch keinen persönlichen Kontakt zu Bauer

Der späte Start in die Frühjahrs-Saison in Russland wurde dem Legionär bei Rubin Kasan so gesehen zum Verhängnis, wenngleich der frühere U21-Teamspieler der Schweiz seinem Ziel, A-Nationalspieler zu werden, noch nie so nah schien.

Ungewöhnlich erscheint, dass Koller mit seinem (früheren) Landsmann noch nie Kontakt hatte.

"Ich persönlich habe noch nicht mit ihm gesprochen", gibt der 56-Jährige zu, "der Teammanager stand jedoch genau wie Willi Ruttensteiner mit ihm in Kontakt, als es noch darum ging, den österreichischen Pass zu bekommen."

Fünf Spiele von Bauer beobachtet

Die sportliche Performance Bauers nahm der Teamchef jedoch aus der Ferne unter die Lupe: "Wir haben ihn zwar noch nicht live gesehen, aber Co-Trainer Thomas Janeschitz und ich haben je fünf Spiele angeschaut. Wir wollen ihm einmal die Möglichkeit geben."

Diesmal bekam Lainer den Vorzug - nicht nur, weil er mehr im Saft steht, sondern weil er auch gewisse Charaktereigenschaften in den Kader einbringen kann: "Wir wollen noch ein bisschen mehr Leidenschaft und Verbissenheit dabei haben."



Textquelle: © LAOLA1.at

Marco Friedl erhält Profivertrag beim FC Bayern München

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare