Dänemark feiert "magische Nacht" gegen ÖFB-Team

Dänemark feiert Foto: © GEPA
 

Dänemark ist der neue Angstgegner Österreichs.

In viereinhalb Jahren seit 2018 traf das ÖFB-Team fünf Mal auf die Skandinavier und kassierte fünf Niederlagen bei einem niederschmetternden Torverhältnis von 1:11.

Am Montag zog die Auswahl von Teamchef Ralf Rangnick im Parken-Stadion von Kopenhagen mit 0:2 den Kürzeren und musste danach offen und ehrlich zugeben, dass die Dänen - anders als vor wenigen Tagen in Wien - die viel bessere Mannschaft waren ("Das macht keinem Sportler Spaß" >>>).

"Nach der Niederlage gegen Kroatien sind wir stark zurückgekommen. Wir waren heute von Beginn an top, hatten klar die Kontrolle. Ich glaube nicht, dass der Sieg irgendwann in Gefahr war", freute sich Dänemark-Teamchef Kasper Hjulmand. (Ein "Menschenfänger" als Nationalheld >>>).

Hjulmand: "Es ist unglaublich"

Tatsächlich überrollten die Hausherren Österreich und hätten aufgrund des deutlichen Chancenplus noch viel höher gewinnen können. Dementsprechend stolz zeigte sich auch Hjulmand und feierte mit den Fans.

"Es ist unglaublich, wie sich alle unsere Spieler präsentieren und wie groß die Unterstützung des Publikums war. Das Stadion war noch lange nach Spielende voll. Es war eine magische Nacht", meinte der 50-Jährige.

Sprach Ralf Rangnick noch davon, dass man das Spiel beim 1:2 in Wien nie verlieren hätte dürfen, zeigte Dänemark diesmal eine eindrucksvolle Antwort.

"Heute hatten wir im Vergleich zum Match in Wien viel mehr Pressing in unserem eigenen Spiel und unsere Positionierung war viel besser. Wir haben wieder einmal etwas Neues gesehen und einige Dinge ausprobiert."

"Wir sind herausgekommen und geflogen"

Jonas Wind, seit Winter Teamkollege von Xaver Schlager beim VfL Wolfsburg, brachte die Dänen in Führung und wurde anschließend zum "Man of the Match" gespielt.

Das Team hätte sich in einen Rausch gespielt. "Wir sind herausgekommen und geflogen. Wir haben sie attackiert und viele Chancen herausgespielt. Wir sind von den Zuschauern getragen worden. Es war eine coole Art, die Saison zu beenden."

VfL-Teamkollege Schlager wollte ihm dazu nicht gratulieren: "Ich würde gerne sagen, dass es mich für ihn freut, er ist auch 'Man of the Match' geworden, aber es freut mich nicht, weil wir verloren haben."

Ex-Salzburger hebt "Extra-Energie des Publikums" hervor

Auch der zu Leeds wechselnde Ex-Salzburger Rasmus Kristensen kannte viele Spieler und war happy mit dem Ergebnis. "Wir haben besser gespielt als vor einer Woche. Wir haben auch unsere individuelle Qualität gezeigt. Es war ein super Abend für uns."

Der Rechtsverteidiger weiter: "Wir haben verdient gewonnen gegen eine gute österreichische Mannschaft. Wir waren natürlich ein bisschen besser vorbereitet, weil das letzte Mal war das erste Spiel gegen Österreich mit dem neuen Trainer. Die Extra-Energie des Publikums haben wir heute genutzt."

Tatsächlich war die Stimmung in Kopenhagen grandios - von der gemeinsam intonierten dänischen Hymne über den Torjubel beim 1:0 und 2:0 bis zum gemeinsamen Feiern nach dem Schlusspfiff.

Österreich war im Gegensatz zum neuen Angstgegner nicht zum Feiern zumute.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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