WAC plagt sich in Kapfenberg ins Halbfinale

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Zum Auftakt ins Viertelfinale des ÖFB-Cups kommt es zu einem Krimi zwischen der Kapfenberger SV und dem Wolfsberger AC, der mit 2:1 nach Verlängerung für den Kärntner Bundesligisten endet.

Der WAC nimmt auf einem vom Winter schwer mitgenommenen Platz im Franz-Fekete-Stadion von Beginn an das Heft in die Hand und geht durch einen von Michael Liendl verwandelten Elfmeter schnell in Führung (16.). Dejan Joveljic wurde zuvor ungeschickt von KSV-Youngster Amar Kvakic im Strafraum gefoult.

Trotz des Übergewichts des WAC kommt die KSV noch vor der Pause zum Ausgleich. Ein Weitschuss von Tobias Mandler wird unmittelbar vor Seitenwechsel unhaltbar für Alexander Kofler zum 1:1 abgefälscht (45.+3).

Nach Seitenwechsel droht der WAC das Spiel aus der Hand zu geben und lässt die KSV kurzfristig aufkommen. Gegen Ende hin fangen sich die Lavanttaler zwar wieder, die Entscheidung innerhalb von 90 Minuten gelingt aber keiner Mannschaft.

In der Verlängerung haben beide Teams mit dem schwierigen Platz und den eigenen Kräften zu kämpfen, erst gegen Ende fällt die Entscheidung: Zunächst fliegt KSV-Torschütze Mandler mit Gelb-Rot vom Feld (116.), dann trifft der WAC doch noch einmal:

Eine Ecke von Liendl kann Cetina am Fünfer nicht klären, Michael Novak stochert nach und bringt die Kugel so mit etwas Glück über die Linie (118.).

WAC startet gut

Zunächst hatte alles auf einen ungefährdeten Sieg des Favoriten hingedeutet. Der WAC übernahm sofort das Kommando und ging in der 15. Minute durch einen Elfmeter von Liendl in Führung, nachdem Dejan Joveljic von Amar Kvakic zu Fall gebracht worden war. Davor wie danach kontrollierten die Kärntner das Geschehen, Chancen gab es durch Joveljic (7., 44./jeweils daneben) und Liendl (40./Schuss von KSV-Goalie Franz Stolz pariert).

Die Kapfenberger hatten vorerst nur einen Versuch von Marvin Hernaus zu bieten, der von WAC-Goalie Alexander Kofler per Fußabwehr pariert wurde (26.). In der dritten Minuten der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlugen die Gastgeber jedoch zu: Ein Schuss von Mandler wurde von Hernaus entscheidend abgefälscht, Kofler war ohne Abwehrmöglichkeit.

KSV kommt besser aus der Kabine

Die Kapfenberger nahmen den Schwung des Ausgleichs auch in die zweite Hälfte mit. Kofler verhinderte mit Mühe ein Eigentor durch Novak (49.) und hatte Glück, dass ein Schuss von Levan Eloshvili nur knapp über das Tor flog (52.). Erst nach einer knappen Stunde fand der WAC wieder besser in die Partie. Christopher Wernitznig prüfte Stolz mit einem Schlenzer (59.), Joveljic spitzelte den Ball nach optimaler Vorlage von Thorsten Röcher knapp daneben (62.) und bei einem Weitschuss von Liendl war Stolz auf dem Posten (66.).

Die Wolfsberger konnten ihre optische Überlegenheit jedoch nicht in Tore ummünzen, daher ging es in die Verlängerung, wo sich der WAC bei äußert schwierigen Platzverhältnissen lange vergeblich um das erlösende Tor bemühte. Am gefährlichsten wurde es zunächst in der 95. Minute, als Dario Vizinger den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbrachte.

Im Finish setzte sich der Europa-League-Starter dann doch noch durch. Zunächst sah Mandler in der 116. Minute Gelb-Rot, zwei Minuten später stocherte Novak den Ball nach einem Liendl-Corner über die Linie.

Textquelle: © LAOLA1.at

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