Darum hat RBS vor Rapid Respekt

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Schon bei der Auslosung war klar, dass ein Spiel der 2. Runde des ÖFB-Cups alle anderen in den Schatten stellen wird.

Die Rede ist natürlich vom Schlager-Spiel zwischen Rapid Wien und dem FC Red Bull Salzburg. In der vergangenen Saison war dieses Duell noch das packende Finale in Klagenfurt, nun wird es entscheiden, welches Team ins Achtelfinale vordringen kann.

Die Bilanz spricht freilich klar für die „Bullen“. Von den letzten 16 Aufeinandertreffen mit den Hütteldorfern haben sie nur eines (0:2 am 24. Feber 2019) verloren.

Auch in der ersten Begegnung in dieser Spielzeit, dem Eröffnungsspiel der Bundesliga, behielten die „Mozartstädter“ in Wien mit einem 2:0-Sieg die Oberhand.

Neben den direkten Duellen überzeugt Red Bull Salzburg auch national wie international, führt souverän die Tabelle an und feierte zum Champions-League-Auftakt eine 6:2-Gala gegen Genk. Dennoch warnt man in den Reihen der Salzburger vor dem Cup-Kracher.

Rapid-Form macht Angst

„Rapid hat jetzt auch wieder in die Spur gefunden, hat die letzten drei Spiele gewonnen“, ist sich Verteidiger Albert Vallci bewusst.

Auch sein Trainer Jesse Marsch warnt: „Rapid ist in einer sehr, sehr guten Form.“ Was auf die „Bullen“ zukommt, weiß der US-Amerikaner bereits bestens: „Es ist immer schwer bei Rapid zu spielen, das haben wir im ersten Spiel gelernt.“

Dazu scheut sich Vallci auch nicht davor, eine berühmte Phrase im Fußballgeschäft zu gebrauchen: „Der Cup, das wissen wir auch, hat seine eigenen Regeln.“

Davor warnt Junuzovic

Auch für Routinier Zlatko Junuzovic wird das Auswärtsspiel beim SCR kein „Business as usual“. Der Mittelfeldspieler kündigt an: „Wir wollen am Mittwoch gewinnen, das ist das einzige was zählt. Weiterkommen, egal wie. Da kann alles passieren, es ist nur ein Spiel.“

„Wenn wir das verlieren, ist es Aus. Aber unsere Jungs sind bereit“, so Marsch.

„Wir wissen ja, wie die Stimmung dort sein kann“, weiß Junuzovic auch, welche Rolle die Rapid-Fans spielen können.

Souveräne Siege der „Bullen“ im Allianz Stadion hat es in der Vergangenheit nämlich kaum gegeben, wie auch Vallci betont: „Wir haben in Wien bislang nur enge Spiele gehabt.“

Rückkehr zur alten Taktik

Am Wochenende setzte es für Salzburg bekanntlich im Spitzenspiel beim LASK „nur“ ein 2:2-Remis – der erste Punkteverlust in dieser Saison.

„Jetzt müssen wir uns gut regenerieren, damit wir am Mittwoch wieder fit sind“, so Vallci. Und auch Trainer Marsch meint: „Wir sind bereit für noch ein richtig gutes Spiel. Dieser Monat ist für uns extrem schwierig, aber wir müssen für das Cup-Spiel bereit sein.“

Dafür hat der Coach auch die Rotationsmaschine angeworfen, gegen den LASK standen acht neue Spieler in der Startelf. „Für uns ist das Cup-Spiel am Mittwoch sehr wichtig. Daher denke ich, dass in diesem Moment die Strategie super war. Wir haben einen Punkt und sind frisch für einen richtigen Schlager gegen Rapid“, spielte der Cup-Kracher in den Überlegungen bereits eine große Rolle.

Neben vielen neuen Spielern wurde gegen den LASK auch gezwungenermaßen eine ungewohnte Taktik mit vielen hohen Bällen praktiziert. Grund dafür waren die kleinen Platzmaße in Pasching, welche Junuzovic nach dem Spiel in Rage brachten (HIER nachlesen>>>).

In Hütteldorf wird RBS wohl wieder mit dem gewohnten schnellen Kombinationsfußball auftreten. Junuzovic dazu augenzwinkernd: „Es ist ein schönes Stadion in Wien, ja.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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