Ebreichsdorf macht Werbung für Cup-Bewerb

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Restlos ausverkauft, Zettel-Choreo und eine prächtige Stimmung.

Der ASK Ebreichsdorf feierte im Cup-Achtelfinale gegen die Austria ein wahres Fußballfest.

Nur das Happy End blieb aus, wobei man nahe dran war. Die Niederösterreicher drehten in den letzten 15 Minuten ein 0:3 in ein 3:3, schlussendlich setzte es nach Verlängerung eine 4:5-Niederlage.

„Das war ein chaotisches, verrücktes Spiel. Nach dem 0:3 hätte ich nicht gedacht, dass wir noch einmal zurückkommen“, lobte Trainer Goran Djuricin.

Zuschauer-Rekord

Vom größten Highlight aller Zeiten wollte der Vater von Ungarn-Legionär Marco Djuricin jedoch nicht sprechen, schließlich besiegte der Tabellenfünfte der Reginonalliga Ost in Runde eins den WAC mit 1:0 und fegte Altach in Runde zwei mit 3:0 vom Platz.

„Gegen die Vorarlberger hat alles gepasst, da waren wir die klar bessere Mannschaft. Das Match gegen die Austria war jetzt anders, bleibt aber definitiv lange in Erinnerung“, gesteht der Ebreichsdorf-Coach.

Das Duell gegen Österreichs Rekordcupsieger war innerhalb von nur zwei Tagen ausverkauft. 3.200 Besucher sorgten für einen Zuschauer-Rekord im Sportzentrum Weigelsdorf.

Kein finanzieller Gewinn

Ein großer finanzieller Gewinn sprang jedoch nicht heraus, wie LAOLA1 aus dem Umfeld der Ebreichsdorfer erfuhr. Die extra für dieses Spiel installierten Stahltribünen kosteten rund 25.000 Euro, die Security etwa 10.000 Euro.

Doch Geld spielte am Nationalfeierteig sowieso keine Rolle, vielmehr freuten sich die Veranstalter, Werbung für den Cup-Bewerb gemacht zu haben.

Das bestätigten die Veilchen.

„Die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen“

„Man wird dieses Spiel nicht so schnell vergessen. Diese Spiel wird in der Cup-Historie in Erinnerung bleiben – denn ein 5:4 gibt es nicht alle Tage. Für die Zuschauer ist so ein Spiel überragend. Das ist ein echtes Fest für die Leute. Sie wollen, dass der Underdog gewinnt, aber das konnten wir gerade noch verhindern“, lächelte Lukas Rotpuller, dem nur die Anpfiffzeit um 11:00 Uhr („Ich glaube ich habe das letzte Mal so früh im BNZ ein Match absolviert“) etwas komisch vorkam.

„Für solche Klubs ist es das Spiel des Jahres“, ergänzte Kevin Friesenbichler.

Und Austria-Trainer Thorsten Fink meinte abschließend: „Es war toll, ein echtes Fest für die ganze Familie. Am Ende sind die Zuschauer auch auf ihre Kosten gekommen.“

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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